Thema "Bist du auch ein VerschwörungstheoretikerIn?"
 
 

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Frage

  • Bist du auch ein VerschwörungstheoretikerIn?

    von Ehemaliges Mitglied

    Meine Tochter hält mich für eine Verschwörungstheorethikerin!

    Sie hat die Theorie den Weihnachtsmann gibt es gar nicht, ich als Verschwörerin belüge sie und kaufe die Geschenke selbst. Ich habe ihr einen Aluhut gebastelt. Glaubt ihr ist das eine gute Idee?

    Erstellt: 19.07.19, 05:26
    7 Antworten
    2 Unterstützer
    264 Aufrufe

Antworten

  • Alfred aus 2201 Gerasdorf
    25.07.19, 23:24


    Na ja, eine gute Idee ist die Vorgehensweise wahrscheinlich nicht. Leider ist es heute so, dass sich halt manche Filmemacher, Reporter und selbsternannte Zerstörer der Kultur darum bemühen, den Kindern diese "Flausen" auszutreiben und ihnen "Realität" beizubringen. Und natürlich tauschen die Kids das auch im Kindergarten oder in der Schule untereinander aus, nachdem sie sich immer freuen, wenn sie glauben etwas zu wissen.

    Da steht halt leider der gesellschaftliche Druck Einzelner dahinter, die den Kinden unbedingt ihre unbeschwerte Kindheit rauben wollen. Leider kann man dagegen kaum etwas machen. Natürlich könntest Du damit argumentieren, dass das Chrstkind zu diesen Kinden halt nicht kommt, weil sie nicht brav sind. Ob das allerdings so gut ist, wage ich zu bezweifeln.

    Das mit der "Verschwörungstheoretikerin" ist natürlich süß, auch so ein gehörter Unsinn. Da wäre es vielleicht sogar wichtiger als beim Christikind, hier dem Kind (natürlich dem Alter angepasst) zu erklären, dass Verschwörungstheorien nichts mit Unwahrheiten zu tun haben, sondern in den meisten dieser Theorien auch ein Körnchen Wahrheit steckt. Denn das ist ein Thema, das sie wirklich ins Leben mitnimmt, und wenn sie auf Verschwörungstheorie mit "ist Lüge" regiert, dann ist genau das Ziel derer erreicht, die diesen Begriff geprägt haben, um Fragestellungen auszuweichen, die ihnen unangenehm sind oder die sogar Verbrechen aufdecken würden.

  • Johannes M aus 1010 Wien
    23.07.19, 07:55 - Zuletzt bearbeitet 23.07.19, 07:56.


    Das Angenehme für Eltern am schenkendem Christkind ist, dass Kinder sich nicht bei diversen Schenkern (Tanten, Onkels, Großeltern ect.) für Geschenke bedanken müssen; egal ob die Geschenke Freude machen oder  "sinnentleert" sind.....

    "Danke liebe/r ...... für die Ski, die du als Kind gefahren hast....."

  • ShaniaM aus 10247 Berlin
    21.07.19, 11:11 - Zuletzt bearbeitet 21.07.19, 11:15.

    Warum sollte man Kindern nicht eine an die biblische Geschichte angelehnte Vorstellung suggierien? Daran finde ich nichts schlechtes. So wie ich auch nicht schlimm finde, wenn man kleinen Kindern bis zu einem gewissen Alter erzählt., daß die Geschwister der Klapperstorch bringt.  Auch das fand ich als kleines Kind total spannend und habe weil  ich gern einen Bruder oder eine Schwester gehabt hätte, zeitweise auch fleissig Zuckerstücke auf die Fensterbank gelegt, die den Storch "bestechen" sollten:-))

    Warum sollte man kindliche  Phantasien nicht mit solchen Vorstellungen erstmal belassen. Mit der Realität kommen sie noch früh genug in Berührung  . Vor allem was sexuelle Aufklärung angeht, so lehne ich jegliche "frühkindliche" möglichst gleich nach Geburt ab und schon erst recht, sofern die auch noch staatlich verordnet und von entsprechenden Stellen vorgenommen wird. 

  • ShaniaM aus 10247 Berlin
    21.07.19, 11:10

    Da ich katholisch erzogen wurde, gab es in meiner Kindheit nicht den Weihnachtsmann, sondern wie bei den meisten Katholiken das Christkind, das die Geschenke zu Weihnachten verteilt hat. Ich fand diese Vorstellung als Kind auch dann noch schön, daß ich doch noch bis ins Pubertätsalter beibehalten habe, obwohl ich als etwas älteres Kind wußte, daß es das Christkind zwar nicht gib, aber meine Mutter sehr liebevoll dessen Funktion übernommen hatte:-)). So gab es auch bei uns ein Ritual in der Adventszeit, daß das Christkind auch da schon manchmal aktiv war und mir zwischendurch immer ein paar Süßigkeiten gebracht hat. Dazu wurde dann ein Tuch vors Wohnzimmerschlüsselloch von innen gehängt, die Tür abgeschlossen. Das Tuch war etwas durchlässig, so daß es bei Durchsehen aussah als wenn kleine Sterne dort zu sehen waren. .. deshalb hieß es das Sternentuch , das selbstverständlich auch das Christkind mitgebracht hatte, weil  man es nicht sehen sollte:-)) 

  • Ida aus 5020 Salzburg
    21.07.19, 10:30

    Hmm ... jetzt glaub ich selbst schon fast an eine Verschwörungstheorie 😇 ...

    denn kaum wird's religiös und mit "dem Wort von oben" argumentiert, verschwindet plötzlich die Fragestellerin Mary-45 samt Foto und Profil aus Friendseek 😯

    Hmm ... schade. Ich dachte eigentlich sowieso, dass diese Frage mit einem 😉 zu verstehen war ... Thema "Aluhut" 👽

  • Sunnymare aus 4061 Pasching
    21.07.19, 09:20

    Früher war es üblich, dass man Kinder erst zum Schuleintritt reinen Wein eingeschenkt hat bezüglich des Christkind oder Weihnachtsmannes. Da manche Eltern ihre Kinder heutzutage schon im Kindergartenalter diesbezüglich aufklären, muss man damit rechnen, dass das Kind von seinen Altersgenossen aufgeklärt wird.

    Ich denke, wenn das Kind anfängt Fragen diesbezüglich zu stellen, sollte man ehrliche Antworten geben. Womöglich bringt man sonst das Kind in eine Zwickmühle, weil es nicht mehr weiß, wem es glauben soll.

  • Gerhard aus 9020 Klagenfurt
    21.07.19, 06:59


    Der Weihnachtsmann kommt wohl daher, dass durch Christus die Liebe und das Geben in die Welt kommen sollte. Da gibt es die Stelle bei Paulus wo er vom Christus in Dir spricht. Meinen Kindern hatte ich das auch so dargestellt. Der Christus in mir gibt/ verteilt Geschenke, da ist es schwer zu widersprechen.