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  • hier ein kurzer Auszug zur Vorlesung am 1. April " was ist so schlimm am Kapitalismus" - Jean Ziegler wird einigen wahrscheinlich ein Begriff sein ?!?!?

    --->>>Dass wir mit dem Kapitalismus nicht in der besten aller Welten leben, hat Jean Ziegler immer wieder deutlich gemacht.

    In einer Wiener Vorlesung in Gesprächsform stellt sich der Bestsellerautor den Fragen nachfolgender Generationen. Er legt dar, welchen unmenschlichen Preis wir für diese „kannibalische Weltordnung“ zahlen, die „radikal zerstört“ werden muss.

    Die Abschaffung des Kapitalismus ist eine kraftvolle Utopie, an deren Verwirklichung bereits Millionen von Menschen arbeiten und sich als breite Widerstandsfront formieren. Mit dem weltweiten Erstarken der Zivilgesellschaft zieht eine neue Antwort der Geschichte herauf.

    „Ich glaube, Satre hatte Recht: Um die Menschen zu lieben, muss man sehr stark hassen, was sie unterdrückt.“

    Jean Ziegler

  • 19.03.19, 21:32

    carlo:


    ... langsam dämmerts mir!

    überschrift hin oder her.

    hier wird unverblümt durch die blume mit blutdiamanten gehandelt, oidafux!

    Nana, da geht's nur um die Guten und die Bösen,.....oder die Kapitalisten und die Nichtkapitalisten. 😁


  • ... langsam dämmerts mir!

    überschrift hin oder her.

    hier wird unverblümt durch die blume mit blutdiamanten gehandelt, oidafux!

  • 19.03.19, 21:08

    Passt zwar nicht ganz zum Thema, aber gehört auch zum Kapitalismus:

    Am Beispiel Simbabwe sieht man, was Afrikaner wirklich zum Schaffen fähig sind, und finden 

    offensichtlich Nachahmer, siehe Südafrika und Namibia.

    In Simbabwe wurden weisse Farmer enteignet und davongejagt. Die "neuen Eigentümer" der Farmen wirtschafteten so, dass Simbabwe vom Brotkorb Afrikas zum Armenhaus absackte, da in der Folge alle Nahrungsmittel eingeführt werden müssen.

    Den gleichen Weg beschreiten auch Südafrika und Namibia, siehe beigefügtem Link

    https://www.freiewelt.net/nachricht/nach-suedafrika-plant-auch-namibia-die-enteignung-weisser-farmer-10076000/

  • 19.03.19, 20:28 - Zuletzt bearbeitet 19.03.19, 20:47.

    Ronald:

    Flow Jordan:

    Ronald:

    Flow Jordan:

    Ronald:

    Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber da auch parallel zum kapitalistischen System bei uns ein demokratischer Sozialstaat steht, der Gewerkschaften zulässt und selbst durch Gesetze sichert, das Arbeitnehmer nicht ausgebeutet werden dürfen und Menschen die aus verschiedensten Gründen nicht arbeiten können, nicht verhungern müssen. Warum will man den Kapitalismus abschaffen? Durch was will man ihm ersetzen?  Der Kommunismus ist kläglich gescheitert. Der Kapitalismus wird sich in den nächsten Jahren sehr verändern, durch die Digitalisierung fallen immer mehr Jobs weg, statt Menschen arbeiten Fabriken mit Robotern und machen damit mehr Gewinne als mit Arbeitnehmer, da die Maschinen rund um die Uhr arbeiten und hohe Personalkosten wegfallen. Die soziale Komponente wird in den nächsten Jahren in den Vordergrund rücken. Ob das ein bedingungsloses Grundeinkommen sein wird oder ein anders Modell wird man sehen. Wenn jedoch Unternehmen immer weniger Menschen beschäftigen und daher die gesamten Dienstgeberbeiträge an das Finanzamt, an die Gebietskrankenkasse an die Stadtkassen, von der Arbeitnehmerseite die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge wegfallen, muss sich natürlich die Finanzierungsform ändern um den Sozialstaat auch in Zukunft abzusichern.   

    @ Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,...

    Ich denke, Du verwechselst da etwas Grundlegendes... bei ca. 200 Staaten & 7 Mrd. Menschen... wie vielen davon geht es so gut wie uns?

    Warst schon mal persönlich in Indien & Afrika, und dabei nicht nur im AI-Club... und hast deren Lebensumstände wahrlich gesehen - und wer sind dann die wahren "Ausnahmen", global gesehen?

    Siehe: https://science.orf.at/stories/2970867/ 

    • Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser.

    • Besonders betroffen sind dabei ohnehin schon diskriminierte Gruppen, wie aus dem UNO-Weltwasserbericht hervorgeht.

    • Außerdem kann mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren Sanitäranlagen nutzen.

    • Selbst in Europa und Nordamerika haben 57 Millionen Menschen keine Wasserleitungen in ihren Häusern.

    Dank der freien Marktwirtschaft und des Kapitalismus geht es dem Großteil der Weltbevölkerung leider NOCH IMMER nicht zumindest in den Basics so gut wie uns... so schaut's aus, Herr Kollege...

    Du schreibst nur von den zukünftigen digitalen Auswirkungen des Kapitalismus in unserer industriell entwickelten Welthälfte... jedoch die meisten Immigranten kommen nicht aus Europa, China & Amerika, sondern aus Gebieten, die durch die freie Marktwirtschaft und vom Kapitalismus nicht profitieren, sondern darunter leiden... oder siehst Du das anders?

    WIR sind die Ausnahmen auf dieser Welt...

    Ich verwechsle gar nichts mein lieber Freund. Genauer lesen was ich geschrieben habe. Ich habe ja nicht geschrieben, dass es allen Ländern in der Welt so gut geht. Und ja ich war in Afrika nicht nur am Strand vom Indischen Ozean, sondern in etlichen Dörfern und in einer Schule wo Waisenkinder unterrichtet wurden deren Eltern an Aids gestorben waren. Ich kenne auch die andere Seite und habe viel Armut gesehen, darum schätze ich auch "unseren" Kapitalismus. Und nein, wenn die Machthaber und deren Gefolgsleute in Afrika nicht so Korrupt wären, ginge es den Menschen dort auch schon um einiges besser.  

    "Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,..."

    Ausnahmen? Einige wenige, oder wie?

    Interpretationssache, gell... ;-)

    Ps: und die Millionen Flüchtlinge kommen alle nur aus den paar Ausnahmen...

    Mit Ausnahmen meinte ich die in Österreich auch bei uns gibt es Armut. So und jetzt wird es mir hier zu nervig. 

     "...in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,..."

    Wie genau muss ich das lesen, um die Ausnahmen nicht auf Länder, sondern auf arme Österreicher zu partiziperen?

    Und in Österreich gibt's also nur Ausnahmen, meinst Du... hast wohl den letzten Armutsbericht ned genau gelesen...

    Naja, in Steinbrunn und Neufeld begegnet man am Badesee und im Gelati ja wirklich nur in Ausnahmen wirklich Armen... 

    Und welche meinst mit "vielen Ländern"?

    Wusstest Du, dass es unterm Äquator mehr Länder gibt als oberhalb?

    Hey, Wissender, was is mit deinem Durchhaltevermögen, und deiner Toleranz gegenüber anderer Meinungen? ;-)

    Grad jez, wo's a bissl interessant wird... *lol*

  • 19.03.19, 20:10

    Flow Jordan:

    Ronald:

    Flow Jordan:

    Ronald:

    Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber da auch parallel zum kapitalistischen System bei uns ein demokratischer Sozialstaat steht, der Gewerkschaften zulässt und selbst durch Gesetze sichert, das Arbeitnehmer nicht ausgebeutet werden dürfen und Menschen die aus verschiedensten Gründen nicht arbeiten können, nicht verhungern müssen. Warum will man den Kapitalismus abschaffen? Durch was will man ihm ersetzen?  Der Kommunismus ist kläglich gescheitert. Der Kapitalismus wird sich in den nächsten Jahren sehr verändern, durch die Digitalisierung fallen immer mehr Jobs weg, statt Menschen arbeiten Fabriken mit Robotern und machen damit mehr Gewinne als mit Arbeitnehmer, da die Maschinen rund um die Uhr arbeiten und hohe Personalkosten wegfallen. Die soziale Komponente wird in den nächsten Jahren in den Vordergrund rücken. Ob das ein bedingungsloses Grundeinkommen sein wird oder ein anders Modell wird man sehen. Wenn jedoch Unternehmen immer weniger Menschen beschäftigen und daher die gesamten Dienstgeberbeiträge an das Finanzamt, an die Gebietskrankenkasse an die Stadtkassen, von der Arbeitnehmerseite die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge wegfallen, muss sich natürlich die Finanzierungsform ändern um den Sozialstaat auch in Zukunft abzusichern.   

    @ Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,...

    Ich denke, Du verwechselst da etwas Grundlegendes... bei ca. 200 Staaten & 7 Mrd. Menschen... wie vielen davon geht es so gut wie uns?

    Warst schon mal persönlich in Indien & Afrika, und dabei nicht nur im AI-Club... und hast deren Lebensumstände wahrlich gesehen - und wer sind dann die wahren "Ausnahmen", global gesehen?

    Siehe: https://science.orf.at/stories/2970867/ 

    • Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser.

    • Besonders betroffen sind dabei ohnehin schon diskriminierte Gruppen, wie aus dem UNO-Weltwasserbericht hervorgeht.

    • Außerdem kann mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren Sanitäranlagen nutzen.

    • Selbst in Europa und Nordamerika haben 57 Millionen Menschen keine Wasserleitungen in ihren Häusern.

    Dank der freien Marktwirtschaft und des Kapitalismus geht es dem Großteil der Weltbevölkerung leider NOCH IMMER nicht zumindest in den Basics so gut wie uns... so schaut's aus, Herr Kollege...

    Du schreibst nur von den zukünftigen digitalen Auswirkungen des Kapitalismus in unserer industriell entwickelten Welthälfte... jedoch die meisten Immigranten kommen nicht aus Europa, China & Amerika, sondern aus Gebieten, die durch die freie Marktwirtschaft und vom Kapitalismus nicht profitieren, sondern darunter leiden... oder siehst Du das anders?

    WIR sind die Ausnahmen auf dieser Welt...

    Ich verwechsle gar nichts mein lieber Freund. Genauer lesen was ich geschrieben habe. Ich habe ja nicht geschrieben, dass es allen Ländern in der Welt so gut geht. Und ja ich war in Afrika nicht nur am Strand vom Indischen Ozean, sondern in etlichen Dörfern und in einer Schule wo Waisenkinder unterrichtet wurden deren Eltern an Aids gestorben waren. Ich kenne auch die andere Seite und habe viel Armut gesehen, darum schätze ich auch "unseren" Kapitalismus. Und nein, wenn die Machthaber und deren Gefolgsleute in Afrika nicht so Korrupt wären, ginge es den Menschen dort auch schon um einiges besser.  

    "Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,..."

    Ausnahmen? Einige wenige, oder wie?

    Interpretationssache, gell... ;-)

    Ps: und die Millionen Flüchtlinge kommen alle nur aus den paar Ausnahmen...

    Mit Ausnahmen meinte ich die in Österreich auch bei uns gibt es Armut. So und jetzt wird es mir hier zu nervig. 


  • die feuerstelle des kapitalismus hat sich verlagert, natürlich. allerdings schon während bzw. kurz nach zhou enlai. das feuer ist das gleiche geblieben, - auch wenns langsam richtung indien wandert.

    frage: wer von uns österreicherinnen hat anfang bis mitte der 90er den turbo-schub in china mitgekriegt?

    ja?: schön, dann bist du heut millionenschwer

    nein?: war da vielleicht der allgemeine informations-fluß auf ganz anderes ausgerichtet? ja? z.b. vranz rettet die semperit! zum wohle der menschheitsgeschichte? (diese tat/ geschichte/der hintergrund ist eigentlich eine immer noch gültige standortbestimmung des durchschnittlichen österreichischen kapital-verständnisses)

    für wen war "the big short (2008)" voraussehbar?

    es werden also immer einige (menschen) mehr wissen und -oha- kapital daraus schlagen. (ist doch auch beim affen so)

    informationsvorsprung durch bildung. keine bildung heisst zb. maurer-helfer, dank strabab auch geachtet weil audi vor der tür.

    nur, - wer ist in österreich gierig auf bildung? informations-vorsprung? wert-schöpfung?

    in österreich ist man gierig auf chremeschnitte, auf "-i a wü haum" versace-handtascherl, auf audi-bmw-geile kistn. - fesch, so ist kapital leiwaund. drum soros, her mit deiner marie, - du kapitalistns....n. denn dann ist der mensch- und a da ösi, ein kommunist, - ein überzeugter, - schon immer gwesn, - im herzen! anstrengen bitte die anderen, wir sind kultur!

    (eigentlich würds mich net wundern, wär meister soros in ö demnächst unerwünschte person)

    wie mal flow "um"-schrieb, - europa hat sich ins knie geschossen, - braucht keiner, überholt, blablabla bringt kein cash, reputation, achtung, fortschritt, gleichstellung, grosse eier.

    übrigens, - das reich der mitte war schon vor tausenden jahren gut im kapitalismus.

    lehre daraus: danke friendseek, vernetz unsere großen söhne -, und töchter, damit sie klaglos chinamann auf berg tragen, - servas de wadl! - die kapital-generierende zukunft österreichs

    flow: der artikel is jo net so ernst zu nehma! glaubst in österreich gibts aa mig-pilotn im harvesta, nua weu des trum wia aus avatar ausschaut, he! do hockn gaunz normale woidvialla drin und aufm berg in obavellach sans hoit aundare ...

    https://www.youtube.com/watch?v=KlR9SyUbq3s

  • 19.03.19, 19:53 - Zuletzt bearbeitet 19.03.19, 20:22.

    Ronald:

    Flow Jordan:

    Ronald:

    Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber da auch parallel zum kapitalistischen System bei uns ein demokratischer Sozialstaat steht, der Gewerkschaften zulässt und selbst durch Gesetze sichert, das Arbeitnehmer nicht ausgebeutet werden dürfen und Menschen die aus verschiedensten Gründen nicht arbeiten können, nicht verhungern müssen. Warum will man den Kapitalismus abschaffen? Durch was will man ihm ersetzen?  Der Kommunismus ist kläglich gescheitert. Der Kapitalismus wird sich in den nächsten Jahren sehr verändern, durch die Digitalisierung fallen immer mehr Jobs weg, statt Menschen arbeiten Fabriken mit Robotern und machen damit mehr Gewinne als mit Arbeitnehmer, da die Maschinen rund um die Uhr arbeiten und hohe Personalkosten wegfallen. Die soziale Komponente wird in den nächsten Jahren in den Vordergrund rücken. Ob das ein bedingungsloses Grundeinkommen sein wird oder ein anders Modell wird man sehen. Wenn jedoch Unternehmen immer weniger Menschen beschäftigen und daher die gesamten Dienstgeberbeiträge an das Finanzamt, an die Gebietskrankenkasse an die Stadtkassen, von der Arbeitnehmerseite die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge wegfallen, muss sich natürlich die Finanzierungsform ändern um den Sozialstaat auch in Zukunft abzusichern.   

    @ Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,...

    Ich denke, Du verwechselst da etwas Grundlegendes... bei ca. 200 Staaten & 7 Mrd. Menschen... wie vielen davon geht es so gut wie uns?

    Warst schon mal persönlich in Indien & Afrika, und dabei nicht nur im AI-Club... und hast deren Lebensumstände wahrlich gesehen - und wer sind dann die wahren "Ausnahmen", global gesehen?

    Siehe: https://science.orf.at/stories/2970867/ 

    • Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser.

    • Besonders betroffen sind dabei ohnehin schon diskriminierte Gruppen, wie aus dem UNO-Weltwasserbericht hervorgeht.

    • Außerdem kann mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren Sanitäranlagen nutzen.

    • Selbst in Europa und Nordamerika haben 57 Millionen Menschen keine Wasserleitungen in ihren Häusern.

    Dank der freien Marktwirtschaft und des Kapitalismus geht es dem Großteil der Weltbevölkerung leider NOCH IMMER nicht zumindest in den Basics so gut wie uns... so schaut's aus, Herr Kollege...

    Du schreibst nur von den zukünftigen digitalen Auswirkungen des Kapitalismus in unserer industriell entwickelten Welthälfte... jedoch die meisten Immigranten kommen nicht aus Europa, China & Amerika, sondern aus Gebieten, die durch die freie Marktwirtschaft und vom Kapitalismus nicht profitieren, sondern darunter leiden... oder siehst Du das anders?

    WIR sind die Ausnahmen auf dieser Welt...

    Ich verwechsle gar nichts mein lieber Freund. Genauer lesen was ich geschrieben habe. Ich habe ja nicht geschrieben, dass es allen Ländern in der Welt so gut geht. Und ja ich war in Afrika nicht nur am Strand vom Indischen Ozean, sondern in etlichen Dörfern und in einer Schule wo Waisenkinder unterrichtet wurden deren Eltern an Aids gestorben waren. Ich kenne auch die andere Seite und habe viel Armut gesehen, darum schätze ich auch "unseren" Kapitalismus. Und nein, wenn die Machthaber und deren Gefolgsleute in Afrika nicht so Korrupt wären, ginge es den Menschen dort auch schon um einiges besser.  

    "Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,..."

    Ausnahmen? Einige wenige, oder wie?

    Interpretationssache, gell... ;-)

    Und die Millionen Flüchtlinge kommen alle nur aus den paar Ausnahmen...

    Und wer ermöglicht es den korrupten afrikanischen Machthabern, dass die Zustände dort immer noch so sind?

    Die Afrikaner selber, gell...

    Im Sudan, Kongo und Ruanda is kein Russ' oder Ami einmarschiert, um den Bürgerkrieg & Genozid zu verhindern... in den Ölstaaten des Nahen Osten schon... tja... 

  • 19.03.19, 19:16

    Flow Jordan:

    Ronald:

    Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber da auch parallel zum kapitalistischen System bei uns ein demokratischer Sozialstaat steht, der Gewerkschaften zulässt und selbst durch Gesetze sichert, das Arbeitnehmer nicht ausgebeutet werden dürfen und Menschen die aus verschiedensten Gründen nicht arbeiten können, nicht verhungern müssen. Warum will man den Kapitalismus abschaffen? Durch was will man ihm ersetzen?  Der Kommunismus ist kläglich gescheitert. Der Kapitalismus wird sich in den nächsten Jahren sehr verändern, durch die Digitalisierung fallen immer mehr Jobs weg, statt Menschen arbeiten Fabriken mit Robotern und machen damit mehr Gewinne als mit Arbeitnehmer, da die Maschinen rund um die Uhr arbeiten und hohe Personalkosten wegfallen. Die soziale Komponente wird in den nächsten Jahren in den Vordergrund rücken. Ob das ein bedingungsloses Grundeinkommen sein wird oder ein anders Modell wird man sehen. Wenn jedoch Unternehmen immer weniger Menschen beschäftigen und daher die gesamten Dienstgeberbeiträge an das Finanzamt, an die Gebietskrankenkasse an die Stadtkassen, von der Arbeitnehmerseite die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge wegfallen, muss sich natürlich die Finanzierungsform ändern um den Sozialstaat auch in Zukunft abzusichern.   

    @ Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,...

    Ich denke, Du verwechselst da etwas Grundlegendes... bei ca. 200 Staaten & 7 Mrd. Menschen... wie vielen davon geht es so gut wie uns?

    Warst schon mal persönlich in Indien & Afrika, und dabei nicht nur im AI-Club... und hast deren Lebensumstände wahrlich gesehen - und wer sind dann die wahren "Ausnahmen", global gesehen?

    Siehe: https://science.orf.at/stories/2970867/ 

    • Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser.

    • Besonders betroffen sind dabei ohnehin schon diskriminierte Gruppen, wie aus dem UNO-Weltwasserbericht hervorgeht.

    • Außerdem kann mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren Sanitäranlagen nutzen.

    • Selbst in Europa und Nordamerika haben 57 Millionen Menschen keine Wasserleitungen in ihren Häusern.

    Dank der freien Marktwirtschaft und des Kapitalismus geht es dem Großteil der Weltbevölkerung leider NOCH IMMER nicht zumindest in den Basics so gut wie uns... so schaut's aus, Herr Kollege...

    Du schreibst nur von den zukünftigen digitalen Auswirkungen des Kapitalismus in unserer industriell entwickelten Welthälfte... jedoch die meisten Immigranten kommen nicht aus Europa, China & Amerika, sondern aus Gebieten, die durch die freie Marktwirtschaft und vom Kapitalismus nicht profitieren, sondern darunter leiden... oder siehst Du das anders?

    WIR sind die Ausnahmen auf dieser Welt...

    Ich verwechsle gar nichts mein lieber Freund. Genauer lesen was ich geschrieben habe. Ich habe ja nicht geschrieben, dass es allen Ländern in der Welt so gut geht. Und ja ich war in Afrika nicht nur am Strand vom Indischen Ozean, sondern in etlichen Dörfern und in einer Schule wo Waisenkinder unterrichtet wurden deren Eltern an Aids gestorben waren. Ich kenne auch die andere Seite und habe viel Armut gesehen, darum schätze ich auch "unseren" Kapitalismus. Und nein, wenn die Machthaber und deren Gefolgsleute in Afrika nicht so Korrupt wären, ginge es den Menschen dort auch schon um einiges besser.  

  • 19.03.19, 18:58 - Zuletzt bearbeitet 19.03.19, 19:05.

    Sunnymare:

    Wer möchte denn heute noch so leben wie  vor 200 Jahren, bevor der industrielle Kapitalismus seinen 

    Anfang nahm?

    Ende des 19. Jh.waren alle Länder der Erde arm und Hunger war für die meisten ein bekannter Zustand.

    In den vergangenen 50 Jahren ist die weltweite Armut stärker zurückgegangen als die 500 Jahre davor.

    1975 waren sechs von zehn Asiaten arm, heute nur mehr zwei.

    Afrika wäre nicht das Armenhaus der Erde, wenn es nur die Hälfte seiner Bewohner hätte.

    Keine (Berufs)Bildung  -  keinen Arbeitsplatz  -  Bevölkerungsexplosion.......so etwas funktioniert in keiner Gesellschaftsform.

    Wen es interessiert, ich stelle einen Link über Vor- und Nachteile des Kapitalismus ein.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article4017664/Warum-der-Kapitalismus-beibehalten-werden-muss.html

    "Veröffentlicht am 28.06.2009"

    Ob sich der Kapitalismus global in den letzten 10 Jahren nicht wirklich verändert hat... ?

    Und ich denke, das asiatische "arm" is wohl a bissl anders "arm", als wir es bei und für uns vermeinen... 

    Und am Ende des 19. Jh. waren sicher nicht alle Länder der Erde arm... die Kolonialmächte haben sich in Asien & Afrika aufgeführt, wie die Füchse im Hendlstall... also tun's da bitte die Geschichte ned verfälschen... ;-)

  • 19.03.19, 16:30

    Wer möchte denn heute noch so leben wie  vor 200 Jahren, bevor der industrielle Kapitalismus seinen 

    Anfang nahm?

    Ende des 19. Jh.waren alle Länder der Erde arm und Hunger war für die meisten ein bekannter Zustand.

    In den vergangenen 50 Jahren ist die weltweite Armut stärker zurückgegangen als die 500 Jahre davor.

    1975 waren sechs von zehn Asiaten arm, heute nur mehr zwei.

    Afrika wäre nicht das Armenhaus der Erde, wenn es nur die Hälfte seiner Bewohner hätte.

    Keine (Berufs)Bildung  -  keinen Arbeitsplatz  -  Bevölkerungsexplosion.......so etwas funktioniert in keiner Gesellschaftsform.

    Wen es interessiert, ich stelle einen Link über Vor- und Nachteile des Kapitalismus ein.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article4017664/Warum-der-Kapitalismus-beibehalten-werden-muss.html

     

  • Flow Jordan:

    Ingrid:

    Was machst du persönlich Jordan, bzw was könnte Dein Beitrag sein, gegen den Kapitalismus anzugehn ?

    Ich mach gar nix GEGEN den Kapitalismus - wozu?

    Ich bestell' so und so ned bei Amazon (und auch noch nie bei einem anderen Onlineshop!)... und brauch' auch kein Sky & Netflix... und auch kein Äppelchen... und kauf' auch keine Südafrikanischen Weintrauben & spanische PlastikTomaten... jedoch jez ned explizit wegen/gegen dem/den Kapitalismus...

    Aber was geht Dich das eigentlich an, ha? *lol*

    https://www.youtube.com/watch?v=oqMl5CRoFdk

    ... und i grins ma hiazn  abaan und du waast a warums lei grechtfertigt is ...

    (wobei mei kontingent "geistabauhn-foahn" fia heia gwesn is)

  • 19.03.19, 14:04 - Zuletzt bearbeitet 19.03.19, 14:39.

    Ronald:

    Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber da auch parallel zum kapitalistischen System bei uns ein demokratischer Sozialstaat steht, der Gewerkschaften zulässt und selbst durch Gesetze sichert, das Arbeitnehmer nicht ausgebeutet werden dürfen und Menschen die aus verschiedensten Gründen nicht arbeiten können, nicht verhungern müssen. Warum will man den Kapitalismus abschaffen? Durch was will man ihm ersetzen?  Der Kommunismus ist kläglich gescheitert. Der Kapitalismus wird sich in den nächsten Jahren sehr verändern, durch die Digitalisierung fallen immer mehr Jobs weg, statt Menschen arbeiten Fabriken mit Robotern und machen damit mehr Gewinne als mit Arbeitnehmer, da die Maschinen rund um die Uhr arbeiten und hohe Personalkosten wegfallen. Die soziale Komponente wird in den nächsten Jahren in den Vordergrund rücken. Ob das ein bedingungsloses Grundeinkommen sein wird oder ein anders Modell wird man sehen. Wenn jedoch Unternehmen immer weniger Menschen beschäftigen und daher die gesamten Dienstgeberbeiträge an das Finanzamt, an die Gebietskrankenkasse an die Stadtkassen, von der Arbeitnehmerseite die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge wegfallen, muss sich natürlich die Finanzierungsform ändern um den Sozialstaat auch in Zukunft abzusichern.   

    @ Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen,...

    Ich denke, Du verwechselst da etwas Grundlegendes... bei ca. 200 Staaten & 7 Mrd. Menschen... wie vielen davon geht es so gut wie uns?

    Warst schon mal persönlich in Indien & Afrika, und dabei nicht nur im AI-Club... und hast deren Lebensumstände wahrlich gesehen - und wer sind dann die wahren "Ausnahmen", global gesehen?

    Siehe: https://science.orf.at/stories/2970867/ 

    • Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser.

    • Besonders betroffen sind dabei ohnehin schon diskriminierte Gruppen, wie aus dem UNO-Weltwasserbericht hervorgeht.

    • Außerdem kann mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren Sanitäranlagen nutzen.

    • Selbst in Europa und Nordamerika haben 57 Millionen Menschen keine Wasserleitungen in ihren Häusern.

    Dank der freien Marktwirtschaft und des Kapitalismus geht es dem Großteil der Weltbevölkerung leider NOCH IMMER nicht zumindest in den Basics so gut wie uns... so schaut's aus, Herr Kollege...

    Du schreibst nur von den zukünftigen digitalen Auswirkungen des Kapitalismus in unserer industriell entwickelten Welthälfte... jedoch die meisten Immigranten kommen nicht aus Europa, China & Amerika, sondern aus Gebieten, die durch die freie Marktwirtschaft und vom Kapitalismus nicht profitieren, sondern darunter leiden... oder siehst Du das anders?

    WIR sind die Ausnahmen auf dieser Welt...

  • 19.03.19, 13:44 - Zuletzt bearbeitet 19.03.19, 14:21.

    Zwischen deinen Zeilen:

    Der Wachstumszwang ist wohl wirklich systemimmanent, da muss ich Gerhard zustimmen. Würden wir sonst von "Negativwachstum" sprechen, wenn wir Rückgang meinen?

    • Ohne Wachstum kannst die Kreditzinsen(Projekt- bis Staatsfinanzierungen) nicht bedienen... es ist fast alles "finanziert"... sogar der Staat - daher MUSS alles "wachsen"... ist doch logisch, oder?
    • Schulden machen ist unser größtes Welt-Problem, denn nur davon profitieren die Kapitalisten...

    Der Kuchen war lange Zeit auf eine Art und Weise aufgeteilt, die für große Teile des Bevölkerung nur Brosamen vorgesehen hatte.

    • Aus dem Grund haben die Sozialisten die Aristokratie und Leibeigenen abgeschafft...

    Wenn ich jetzt Wohlstand für alle möchte ohne den Standard an dem der Wohlstand gemessen wird herabzusetzen, was bleibt dann übrig als zu wachsen?

    • zu viele Menschen...

    Wer ist bereit freiwillig (und mehr als nur symbolisch) Verzicht zu üben? - und es ist legitim, dass die Menschen der "dritten (und vierten) Welt" auch ihren Teil einfordern. Die Bedeutung Europas geht zurück - es könnte passieren, dass wir eines Tages aufwachen und zu einer bedeutungslosen Randnotiz der Geschichte geworden sind.

    • So lange Angela lebt, sicher nicht... *lol*

    Auf eine kulturelle Hochblüte folgt oft eine Art von Manierismus, bevor die Kultur untergeht (Siehe auch das Ende des Römischen Reiches).

    • Kaiser Donald wird es hoffentlich bald erleben...

    Ich denke wir Europäer haben diese Phase erreicht.

    Im Endeffekt kommt es nicht mehr darauf an, was wir (als Europäer machen oder wollen), die Zukunft wird von anderen Playern bestimmt.

    • mamamia, wie düster... ich glaub, ich muss emigrieren... aber wohin? ;-)
  • 19.03.19, 13:35

    Al:

    Hallo,

    habe mir einige der Beiträge & Meinungen durchgelesen.

    Ich sehe das Hauptproblem in der Ungleichheit der Chancen.

    Das beginnt im Prinzip mit der Gnade der Geburt in einem reichen Land bzw. auch in eine privilegierte Familie und zieht sich das ganze Leben hin.

    Wenn jeder "gleich" starten würde, wäre der Kapitalismus bzw. dessen Spielart, der soziale K. durchaus eine gute Sache.

    Also ich könnte mir das etwa so vorstellen: Jeder bekommt bei der Geburt ein Konto von dem ein Teil für Ausbildung reserviert ist, der Rest dann nach der Pflichtschule frei verwendet werden kann. Vermögen zu vererben bzw. der nächsten Generation zukommen lassen soll nur sehr begrenzt möglich sein. 

    Eine Utopie, ganz klar. - Aber so wäre vielleicht eine größere Chancengleichheit bei sonst gleichbleibenden Rahmenbedingungen möglich.

    ... es wird eine Utopie bleiben... dafür werden der Sebastian und der H.C. schon sorgen... *lol*

  • 19.03.19, 13:28 - Zuletzt bearbeitet 19.03.19, 14:17.

    Ingrid:

    Was machst du persönlich Jordan, bzw was könnte Dein Beitrag sein, gegen den Kapitalismus anzugehn ?

    Ich mach gar nix GEGEN den Kapitalismus - wozu?

    Ich bestell' so und so ned bei Amazon (und auch noch nie bei einem anderen Onlineshop!)... und brauch' auch kein Sky & Netflix... und auch kein Äppelchen... und kauf' auch keine Südafrikanischen Weintrauben & Spanische PlastikTomaten... jedoch jez ned explizit wegen/gegen dem/den Kapitalismus...

    Aber was geht Dich das eigentlich an, ha? *lol*

  • 19.03.19, 12:51 - Zuletzt bearbeitet 19.03.19, 14:14.

    Zwischen deinen Zeilen:

    Gerhard:

    Spannend, einerseits sagst du selbst das wir um die letzten Ressourcen auf dieser Erde streiten und auf der anderen Seite sprichst du vom Zusammenbruch des Welthandels.

    • nein, von den "letzten" steht nix bei mir... es gibt (noch) genug...
    • wo ist der Widerspruch???
    • Du verknüpfst hier 2 Angaben, die ich nicht im Zusammenhang genannt habe!

    Es geht hier nicht um Extreme, sondern vielmehr um Vernunft und eines ist doch klar Weintrauben einfliegen ist ja nicht gerade sehr intelligent. Ebenso wie sonstige Obst und Gemüsesorten außerhalb der Saison. 

    • Ach, das Abschmelzen der Pole, wenn die Malediven und sonstige Flachinseln verschwinden, Hurrikanes, Ziklone und Überschwemmungen samt immer längere Dürreperioden und die daraus folgenden Konflikte, und die Plastikinseln in den Ozeanen sind keine Extreme (mehr)?
    • Vernunft? Geh bitte, erzähl' das mal dem Trump, dem Putin und den Chinesen... und den Afghanischen & Afrikanischen Migranten...
    • Produzenten, Händler, Speditionen und Fluglinien samt Kerosinverteilern, halten das schon für sehr "intelligent"... zumindest ALLE, die davon leben und auch sonst profitieren... 

    Übrigens, die Angst vor Arbeitslosigkeit ist ja ein Teil des Systems das uns schön im Hamsterrad weiterlaufen lässt. Kaum jemand bleibt stehen und hinterfragt was er da eigentlich macht. Weit mehr als 50% aller arbeiten sind sowieso überflüssig und braucht niemand. Das klingt jetzt vielleicht etwas merkwürdig aber wenn man einmal die Augen offen hält entdeckt man das überall.

    • Und was mach' ma' dann stattdessen, wie leben wir dann? Hast Lösungen?

    Alleine die jährlichen Überproduktionen die alle auf der Kippe landen sind ja purer Wahnsinn. Davon hat niemand was davon. 

    • Doch... zumindest ALLE, die davon leben und auch sonst profitieren... sogar die Kippenbetreiber... 

    Warum arbeiten wir eigentlich noch 40h/Woche wenn wir doch jährlich eine Produktivitätssteigerung haben.

    • Nur wo gehobelt wird, fallen Späne - und nur mit diesen "Spänen" funktioniert der Verteilmechanismus inkl. Steuereinnahmen... und damit unser Staat in Frieden... ohne diese Späne kein gewohnter Lebensstandard... und die Pensionsversicherung & Pflegeförderung kannst Dir dann auch in die Haare... und selbst schauen, wie Du im Alter zurecht kommst...

    Wo fließt diese den hin? Jeder von uns besitzt im Schnitt 10.000 Gegenstände. Brauchen wir die alle wirklich? Rein aus Vernunft ist das doch alles Schwachsinn.

    • Sei ehrlich: auf das alles kommen wir doch erst jetzt drauf - Du auch, stimmt's(?) - oder hast in deinem Leben noch nie was gesammelt bzw. länger aufgehoben?

    Woher kommt es, naja ist liegt wohl am Wachstumszwang unseres Systems. Angefangen hat das alles mit der industriellen Revolution. Davor gab es so gut wie kein Wachstum lt. Ökonomie. 

    • Doch - Bevölkerungswachstum - und das bedingt(e) alles Folgende...

    • 19.03.19, 11:44

      Was ist so schlimm am Kapitalismus? Dank der freien Marktwirtschaft geht es uns in Österreich und vielen anderen Ländern sehr gut. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber da auch parallel zum kapitalistischen System bei uns ein demokratischer Sozialstaat steht, der Gewerkschaften zulässt und selbst durch Gesetze sichert, das Arbeitnehmer nicht ausgebeutet werden dürfen und Menschen die aus verschiedensten Gründen nicht arbeiten können, nicht verhungern müssen. Warum will man den Kapitalismus abschaffen? Durch was will man ihm ersetzen?  Der Kommunismus ist kläglich gescheitert. Der Kapitalismus wird sich in den nächsten Jahren sehr verändern, durch die Digitalisierung fallen immer mehr Jobs weg, statt Menschen arbeiten Fabriken mit Robotern und machen damit mehr Gewinne als mit Arbeitnehmer, da die Maschinen rund um die Uhr arbeiten und hohe Personalkosten wegfallen. Die soziale Komponente wird in den nächsten Jahren in den Vordergrund rücken. Ob das ein bedingungsloses Grundeinkommen sein wird oder ein anders Modell wird man sehen. Wenn jedoch Unternehmen immer weniger Menschen beschäftigen und daher die gesamten Dienstgeberbeiträge an das Finanzamt, an die Gebietskrankenkasse an die Stadtkassen, von der Arbeitnehmerseite die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge wegfallen, muss sich natürlich die Finanzierungsform ändern um den Sozialstaat auch in Zukunft abzusichern.   

    • 19.03.19, 10:31

      Gerhard:

      (...)

      Woher kommt es, naja ist liegt wohl am Wachstumszwang unseres Systems. Angefangen hat das alles mit der industriellen Revolution. Davor gab es so gut wie kein Wachstum lt. Ökonomie. 

      ...habe noch ein wenig darüber nachgedacht:

      Wachstum in dem Sinn gab es auch vorher schon, in absoluten Zahlen, das auch deshalb, weil die Bevölkerung gewachsen ist. 

      Dazu kam die Arbeitsteilung, die wir schon bedeutend länger haben als die Industrielle Revolution, die Österreich recht spät erreicht hat.

      In der frühen Neuzeit hatte sich beispielsweise in der Textilproduktion schon eine Art Verlagssystem herausgebildet, in dem der "Kapitalist" eben dank seiner Kapitalkraft den Webern das Material zur Verfügung stellt, sie billig entlohnt und den "Mehrwert" abschöpft indem der die Halb- oder Fertigwaren mit Gewinn verkaufte.

      Der Wachstumszwang ist wohl wirklich systemimmanent, da muss ich Gerhard zustimmen. Würden wir sonst von "Negativwachstum" sprechen, wenn wir Rückgang meinen?

      Der Kuchen war lange Zeit auf eine Art und Weise aufgeteilt, die für große Teile des Bevölkerung nur Brosamen vorgesehen hatte.

      Wenn ich jetzt Wohlstand für alle möchte ohne den Standard an dem der Wohlstand gemessen wird herabzusetzen, was bleibt dann übrig als zu wachsen?

      Wer ist bereit freiwillig (und mehr als nur symbolisch) Verzicht zu üben? - und es ist legitim, dass die Menschen der "dritten (und vierten) Welt" auch ihren Teil einfordern. Die Bedeutung Europas geht zurück - es könnte passieren, dass wir eines Tages aufwachen und zu einer bedeutungslosen Randnotiz der Geschichte geworden sind. - Auf eine kulturelle Hochblüte folgt oft eine Art von Manierismus, bevor die Kultur untergeht (Siehe auch das Ende des Römischen Reiches). Ich denke wir Europäer haben diese Phase erreicht.

      Im Endeffekt kommt es nicht mehr darauf an, was wir (als Europäer machen oder wollen), die Zukunft wird von anderen Playern bestimmt.

    • 19.03.19, 09:37

      Hallo,

      habe mir einige der Beiträge & Meinungen durchgelesen.

      Ich sehe das Hauptproblem in der Ungleichheit der Chancen.

      Das beginnt im Prinzip mit der Gnade der Geburt in einem reichen Land bzw. auch in eine privilegierte Familie und zieht sich das ganze Leben hin.

      Wenn jeder "gleich" starten würde, wäre der Kapitalismus bzw. dessen Spielart, der soziale K. durchaus eine gute Sache.

      Also ich könnte mir das etwa so vorstellen: Jeder bekommt bei der Geburt ein Konto von dem ein Teil für Ausbildung reserviert ist, der Rest dann nach der Pflichtschule frei verwendet werden kann. Vermögen zu vererben bzw. der nächsten Generation zukommen lassen soll nur sehr begrenzt möglich sein. 

      Eine Utopie, ganz klar. - Aber so wäre vielleicht eine größere Chancengleichheit bei sonst gleichbleibenden Rahmenbedingungen möglich.

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