Thema "Was bedeutet der Begriff "Freiheit" für dich.."
 
 

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  • Was bedeutet der Begriff "Freiheit" für dich..

    von Skeeve

    .. und wie Frei fühlst du dich?

    Erstellt: 07.02.19, 19:13
    25 Beiträge
    2 Gefällt mir
    488 Aufrufe

Beiträge

  • TINA aus 9601 Seltschach
    15.08.19, 08:49

    Freiheit? Hmm.. Sind wir in unserer Gesellschaft das denn? Es gibt sicher viele Arten der Freiheit für jeden aber trotzdem nicht frei 😉

  • Ehemaliges Mitglied aus 1170 Wien
    15.07.19, 11:05

    Susanne:

    Das wird meistens erst dann in der Pension möglich, darauf freue ich mich schon!😆☝

    Wer zu viel Zeit hat ist am wenigsten frei. *lol* Hast du überhaupt Interessen und Beschäftigung die dir den Tag ausfüllen. Oder wird es so sein, wie bei den Meisten: einfach nur zu viel Zeit. Gefangen und unfrei in der Passivität. "Was mache ich bloß mit meiner Zeit?" Weil sie ausser Beruf und Haushalt und Fernsehabende eigentlich sonst nix hatten im Leben. Ein Fluch viel Zeit zu haben - und so zeigen sich eben auch bei immer mehr Pensionisten Bourn out Symptome.

  • Ingrid aus 1200 Wien
    15.07.19, 10:23

    Monika:

    Freiheit ist (für mich) sehr individuell und die Bedeutung ist davon abhängig, welche Erfahrungen wir vorher gesammelt haben. 

    Jugendliche denken, sie sind frei, wenn sie erst arbeiten beginnen, eigenes Geld verdienen und nicht mehr von den Eltern abhängig sind. 

    Manche Berufstätige denken, sie sind am Wochenende erst endlich frei, wo sie selbst entscheiden dürfen, was und wann sie tun. 

    Viele Menschen denken, erst im Urlaub frei zu sein, oder wenn die Kinder bei Oma und Opa untergebracht sind. 

    Dennoch ist Freiheit für mich eine Art Lebensstil, etwas was sich ständig verändern kann - je nach dem, ob ich alleine lebe, in Partnerschaft, Kinder habe, krank oder gesund bin usw.

    Innere Freiheit zu erlangen gelingt wohl erst, wenn man gegengesetzte Erfahrungen sammelt. Abhängigkeit erzeugt vielfach Wunsch nach Freiheit. 

    Oft ist es, wenn der Wunsch nach Freiheit erreicht wird, wird der Drang und Bedeutung weniger. 

    Für mich persönlich ist Freiheit eine Art innere Balance, stark verbunden mit Entscheidungsfreude, Wertschätzung, Perspektivensuche, Erfahrungen und Reflexion.

     

    Freiheit Esel.jpg


    Mah Monika, des ist ja uuuuur süß das Bild.

    Und soooooo richtig.

    Danke und Gruß von Ingrid

  • Ingrid aus 1200 Wien
    15.07.19, 10:22

    Susanne:

    Für mich bedeutet Freiheit, dass ich mir meine Lebenszeit so einteilen kann, wie ich möchte, ohne jeglichen Zwang. Das wird meistens erst dann in der Pension möglich, darauf freue ich mich schon!😆☝


    besser jetzt schon die Lebenszeit einteilen :-) :-)

  • Susanne aus 1150 Wien
    14.07.19, 20:19

    Für mich bedeutet Freiheit, dass ich mir meine Lebenszeit so einteilen kann, wie ich möchte, ohne jeglichen Zwang. Das wird meistens erst dann in der Pension möglich, darauf freue ich mich schon!😆☝

  • 13.07.19, 07:58 - Zuletzt bearbeitet 13.07.19, 08:00.

    Freiheit ist (für mich) sehr individuell und die Bedeutung ist davon abhängig, welche Erfahrungen wir vorher gesammelt haben. 

    Jugendliche denken, sie sind frei, wenn sie erst arbeiten beginnen, eigenes Geld verdienen und nicht mehr von den Eltern abhängig sind. 

    Manche Berufstätige denken, sie sind am Wochenende erst endlich frei, wo sie selbst entscheiden dürfen, was und wann sie tun. 

    Viele Menschen denken, erst im Urlaub frei zu sein, oder wenn die Kinder bei Oma und Opa untergebracht sind. 

    Dennoch ist Freiheit für mich eine Art Lebensstil, etwas was sich ständig verändern kann - je nach dem, ob ich alleine lebe, in Partnerschaft, Kinder habe, krank oder gesund bin usw.

    Innere Freiheit zu erlangen gelingt wohl erst, wenn man gegengesetzte Erfahrungen sammelt. Abhängigkeit erzeugt vielfach Wunsch nach Freiheit. 

    Oft ist es, wenn der Wunsch nach Freiheit erreicht wird, wird der Drang und Bedeutung weniger. 

    Für mich persönlich ist Freiheit eine Art innere Balance, stark verbunden mit Entscheidungsfreude, Wertschätzung, Perspektivensuche, Erfahrungen und Reflexion.

     
    Freiheit Esel.jpg

  • Ingrid aus 1200 Wien
    13.07.19, 07:25

    Dominik:

    Ich habe die Freiheit hier zu schreiben was für mich "Freiheit" bedeutet. Niemand haltet mich davon ab. Soweit so gut. Letztlich ist aber alles was ich hier schreibe von meinem intellektuellen Horizont abhängig und den Vorstellungen darüber wieso es überhaupt Sinn macht hier etwas zu schreiben und welche Botschaft ich platzieren will. Ein Haufen von Ideen die sich im Laufe der Zeit akkumuliert haben. Eine interessante Frage ist z.B. habe ich mich aufgrund meiner Freiheit dazu entschieden hier etwas zu schreiben? Oder war es eine Verkettung von Dingen die ich zum Großteil eigentlich gar nicht bewusst entschieden habe? Um volle Entscheidungskraft zu haben müsste ich doch eigentlich in der Kontrolle meiner Umgebung sein? Dieses Bild des Individuums das sich scheinbar abgekapselt seines Umfelds bewegt ist etwas das mir sagt "Ich mache das ... weil ich das mag! ... weil ich das machen muss! ... weil es nicht lange dauert! ... weil es sonst keiner macht! ... usw." Sind wir nicht aber ständig äußeren und vor allem inneren Kräften unterlegen die uns in eine gewisse Form drängen? Die Form des Geistes und des Körpers untrennbar verwoben im Netz aller anderen unzähligen Formen. Ich denke für manche Menschen passt diese Form. Diese Form funktioniert. Darüber bildet sich dann ein Überbau den wir als uns selbst wahrnehmen und wir sagen uns: "Das habe ICH gut gemacht." in dem Glauben das wir es waren die DAS (die Welt!) gemacht haben. Die wirkliche Freiheit die ich habe ist aber die Beobachtung. Ich kann beobachten was passiert. Die aktive Aktion nach außen selbst ist immer gefärbt durch meine Form, die ich nicht erschaffen habe. Ich kann durch Beobachtung jedoch lernen Schritt für Schritt Aktionen zu setzen die mich in eine Richtung lenken. Eine Richtung welche es mir ermöglicht weniger zu leiden und mehr zu genießen. Jedoch bin ich nie in einer Position die unabhängig ist von allem was um mich passiert. Selbst wenn ich mich aktiv entscheide in einem Moment der Klarheit aus einer Situation heraus zu gehen wird mich meine Form früher oder später wieder in eine ähnliche Situation bringen. Solange bis ich das Gift endlich verdaut habe das mir mitgegeben wurde. Mit Beobachtung kann ich diesen Prozess jedoch beschleunigen. Meditation, Reflektion, Nachspüren, sich einen Überblick verschaffen. Das ist die wahre Freiheit die man hat. Man soll das Beste tun was man kann aber letzten Endes muss man akzeptieren, oder sogar Danke sagen für alles. Für alles, das scheinbare Gute wie für das scheinbar Schlechte. Das mache ich seit einiger Zeit und es hilft.

    whow - eine echt schöne und nachvollziehbare Definition des Themas :-) Danke

  • Tanja aus 6300 Wörgl
    12.07.19, 21:54

    Freiheit ist für mich eine Frage der Definition. Kommt natürlich darauf an wies dem Typen geht den du fragst... Und vor allem auch immer eine Sache des gesellschaftlichen Stellenwerts... Ich weis genau wovon ich rede, denn ich habe beide Seiten gesehen... wenn du am Boden bist hast du nicht mehr ganz so viel Freiheit.... und wenn du niemanden hast der für dich da ist, an deiner Seite steht bist am Arsch. Schwer aus eigener Kraft da wieder rauszukommen. Wir vergessen manchmal gerne die , die dem Leistungsdruck nicht standhalten können... schauen vielleicht auf sie herab, weil wir es geschafft haben... ich sehe das Leid und frage mich... wie viel Freiheit hätte ich ohne Geld? Wenn nur ein Faktor mehr gegen mich gearbeitet hätte wäre ich heute vielleicht obdachlos... Ich denke Freiheit ist ein ein Gefühl das wir nur im Extremsport erfahren können.... es ist ist nicht von Dauer. Meiner Meinung nach sollten wir alle ein bisschen mehr darauf scheissen wer wir sein zu  glauben und mehr sein. Mehr wirken. Diese Gesellschaft mutiger machen ;)

  • Dominik aus 1190 Wien
    12.07.19, 20:50

    Ich habe die Freiheit hier zu schreiben was für mich "Freiheit" bedeutet. Niemand haltet mich davon ab. Soweit so gut. Letztlich ist aber alles was ich hier schreibe von meinem intellektuellen Horizont abhängig und den Vorstellungen darüber wieso es überhaupt Sinn macht hier etwas zu schreiben und welche Botschaft ich platzieren will. Ein Haufen von Ideen die sich im Laufe der Zeit akkumuliert haben. Eine interessante Frage ist z.B. habe ich mich aufgrund meiner Freiheit dazu entschieden hier etwas zu schreiben? Oder war es eine Verkettung von Dingen die ich zum Großteil eigentlich gar nicht bewusst entschieden habe? Um volle Entscheidungskraft zu haben müsste ich doch eigentlich in der Kontrolle meiner Umgebung sein? Dieses Bild des Individuums das sich scheinbar abgekapselt seines Umfelds bewegt ist etwas das mir sagt "Ich mache das ... weil ich das mag! ... weil ich das machen muss! ... weil es nicht lange dauert! ... weil es sonst keiner macht! ... usw." Sind wir nicht aber ständig äußeren und vor allem inneren Kräften unterlegen die uns in eine gewisse Form drängen? Die Form des Geistes und des Körpers untrennbar verwoben im Netz aller anderen unzähligen Formen. Ich denke für manche Menschen passt diese Form. Diese Form funktioniert. Darüber bildet sich dann ein Überbau den wir als uns selbst wahrnehmen und wir sagen uns: "Das habe ICH gut gemacht." in dem Glauben das wir es waren die DAS (die Welt!) gemacht haben. Die wirkliche Freiheit die ich habe ist aber die Beobachtung. Ich kann beobachten was passiert. Die aktive Aktion nach außen selbst ist immer gefärbt durch meine Form, die ich nicht erschaffen habe. Ich kann durch Beobachtung jedoch lernen Schritt für Schritt Aktionen zu setzen die mich in eine Richtung lenken. Eine Richtung welche es mir ermöglicht weniger zu leiden und mehr zu genießen. Jedoch bin ich nie in einer Position die unabhängig ist von allem was um mich passiert. Selbst wenn ich mich aktiv entscheide in einem Moment der Klarheit aus einer Situation heraus zu gehen wird mich meine Form früher oder später wieder in eine ähnliche Situation bringen. Solange bis ich das Gift endlich verdaut habe das mir mitgegeben wurde. Mit Beobachtung kann ich diesen Prozess jedoch beschleunigen. Meditation, Reflektion, Nachspüren, sich einen Überblick verschaffen. Das ist die wahre Freiheit die man hat. Man soll das Beste tun was man kann aber letzten Endes muss man akzeptieren, oder sogar Danke sagen für alles. Für alles, das scheinbare Gute wie für das scheinbar Schlechte. Das mache ich seit einiger Zeit und es hilft.

  • Chris S aus 1110 Wien
    11.07.19, 22:45 - Zuletzt bearbeitet 11.07.19, 22:46.

    Meine Definition für mich: Selbstbestimmt zu leben und sich selbst zu lieben. Wer mit sich selbst im Reinen ist, ist niemanden was schuldig und zu nichts verpflichtet. Und somit unabhängig und frei.

  • Fox aus 1200 Wien
    11.07.19, 21:41


    Freiheit ist das zu machen was man will. Dort hin zu gehen wo man will. Sobald ich arbeiten muss (nach dem System wie wir es in Österreich z. B. haben) damit ich ein Dach über dem Kopf habe und was zum Essen, dann ist es keine Freiheit mehr. Unabhängig davon ob es andere schlechter haben denn es gibt vielleicht auch andere die es besser haben.. Das selbe gilt wenn ich gesundheitlich eingeschränkt bin.

  • Ehemaliges Mitglied aus 1170 Wien
    11.07.19, 11:14

    Freiheit (lateinisch libertas) ist die Möglichkeit ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.

    Die Autonomie wird jeder Mensch wohl unterschiedlich empfinden und nach einer gewissen Lebenszeit auch nur mehr eingeschränkt leben.

  • Angelika aus 1150 Wien
    11.07.19, 10:27

    Freiheit bedeutet für mich -  in mein Auto zu setzen und loszufahren wohin ich mag .

  • Maxxxl38 aus 1050 Wien
    11.07.19, 06:19

    Freiheit das man nicht gezwungen ist das zumachen was andre wollen.Freiheit bedeutet auch

    für mich raus in die Natur.Ich fühl mich frei wann ich nicht arbeiten muss .Aber ohne Arbeit kein 

    Geld.

  • Renate aus 1140 Wien
    10.07.19, 19:53

    Selbstbestimmt zu Sein, zu handeln!

  • Sunnymare aus 4061 Pasching
    10.07.19, 19:46 - Zuletzt bearbeitet 10.07.19, 20:20.

    ShaniaM: Bei deinem letzten Absatz gebe ich dir nicht recht. 

    Es trifft vielleicht auf dich zu, aber sehr viele Menschen,  sind nicht Sklaven ihres Arbeitgebers.

    Freiheit bedeutet für mich, dass ich über die für mich wichtigen Dinge in meinem Leben selber entscheiden kann, das war nicht immer so, und darum schätze ich es jetzt besonders.

  • ShaniaM aus 10247 Berlin
    10.07.19, 15:10 - Zuletzt bearbeitet 10.07.19, 15:13.

    Garfunkel:


    .. vielleicht haben es viele vergessen, aber hier in Österreich leben wir in einem der freiesten Länder der Welt. Das ist auch in internationalen Glücksstatistiken ( World Happiness Report) abzulesen. Aber ganz klar ist: die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen (und der Schutz der Umwelt) beginnt. Und ich denke alle unsere Gesetze folgen diesem Grundsatz.


    Soso...Glücksstatistiken....also bei Statistiken sollte man wie bei allem was die Politik  verbreitet, nicht vergessen zu schauen, wer die denn erstellt hat. In der Regel sind zumindest die,  die aus staatlichen Einrichtungen oder staatsgesponsorten kommen nicht ernstzunehmen. Wirkliche Erkenntnisse würdest Du nur über eine  persönliche Umfrage die von politikunabhängigen Bürgern durchgeführt wird , erzielen.

    Wir alle leben in einer Scheindemokratie. Freiheit geht auch bei uns nur bis zu einem gewissen Punkt. Das merkst Du ja auch online, wo die freie und systemkritische Äusserung immer mehr zensiert wird. Ansonsten dsrfst Du alle 4 Jahre eine Systemmarionette wählen, die dann genau nach Anweisung ihrer Auftraggeber handelt und keineswegs das tut,  was die Bürger sich wünschen oder wofür sie gewählt wurden.

    Nur, weil wir nicht in einer Burka rumrennen müssen oder es die Todesstrafe nicht mehr gibt, sind wir nicht superfrei. Zudem bist Du heutzutage grundsätzlich Sklave Deines Arbeitgebers. Denn in diesem System bist Du von Arbeitgebern abhängig, um zu überleben. Auch das hat mit Freiheit 0 zu tun

  • Garfunkel aus 1230 Wien
    10.07.19, 13:31


    .. vielleicht haben es viele vergessen, aber hier in Österreich leben wir in einem der freiesten Länder der Welt. Das ist auch in internationalen Glücksstatistiken ( World Happiness Report) abzulesen. Aber ganz klar ist: die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen (und der Schutz der Umwelt) beginnt. Und ich denke alle unsere Gesetze folgen diesem Grundsatz.

  • Rudi aus 6336 Langkampfen
    25.06.19, 22:18

    Es gibt eine klare Definition davon. Diese aber nur in englisch. Ich denke es ist eine art Duden der Engländer. Freiheit wird mit dem Wort Wahrheit und Wahrheit mit dem Wort Freiheit definiert. Interessant oder ?

  • ShaniaM aus 10247 Berlin
    25.06.19, 16:02 - Zuletzt bearbeitet 25.06.19, 16:04.

    Grundsätzlich erstmal, daß mich keiner einschränkt meine Meinung sachlich frei äußern zu können und mich nicht in eine Knechtschaft lenken möchte. Sei es nun auf privater oder gesellschaftlicher Ebene. Wirklich Freiheit gibt es nicht. Denn selbst, wenn du Eremit bist und allein für Dich im Wald lebst, so bist Du immernoch vom Wetter abhängig und davon Dich um alles zu kümmern, was Dein Überleben sichert.