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  • Wie stark wollen wir uns überwachen lassen?

    von Alfred aus Gerasdorf
    12.12.19, 17:34

    Die nächsten Generationen der elektronischen Geräte werden weitaus mehr über das Netz kommunizieren als wir das bisher gewohnt sind. Google Home und Alexa geben uns ja schon einen Vorgeschmack, in welche Richtung es gehen soll/wird. Auch wenn uns die Vernetzung natürlich auch Vorteile bietet, problematisch sind dabei die Betreiber im Hintergrund, die diese Vernetzung ja nicht nur aus Lust und Liebe betreiben, sondern weil sich damit ungeheuer viel Geld machen lässt.

    Warum? Wissen über einzelne Personen ist im wahrsten Sinne Gold wert. Denn jede Werbung kostet. Je zielgerichteter ich Werbung an meine Zielgruppe richten kann, desto billiger wird Werbung für mich - ein riesiges Argument im Zeitalter des steigenden Kostendrucks.

    Zusätzlich bietet natürlich das Wissen über die Person auch die Möglichkeit, diese Person mit ihren Werten zu beeinflussen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Natürlich bieten diese Produkte auch eine gute Möglichkeit zur Spionage und vor allem Industriespionage (primär durch die USA).

    Was zusätzlich noch dazu kommt, dass sich über diese Daten natürlich auch Massen beeinflussen lassen, sich unerwünschte Exeplare, Rassen, Ideologien oder Denken einfach ausmerzen lassen ... gerade im Zuge der Entwicklung der EU zu einer immer rigideren Politik ein sehr gefährliches Mittel.

    Der einzige der nichts davon hat, ist der Konsument. Er wird nur gläserner, mit allen Gefahren des Missbrauchs, aber ... billiger wird dadurch nichts ... dafür erhöhen sich aber die Gewinne der Konzerne durch bessere Planbarkeit und geringere Werbekosten.

    https://youtu.be/Q4TnZTOesQk

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Beiträge

  • 01.03.20, 17:24

    Ingrid:

    hmmmm.....momentan zeigt die Corona-Virus-Geschichte, dass Überwachung (offenbar) was ganz

    Tolles ist, damit man Ansteckung und weitere Ausbreitung verhindern kann ......


    Das wärde nur dann gegeben, wenn Infrarotkameras verwendet werden würden, die Leute die Fieber haben gleich aufspüren. Das haben aber die staatlichen Überwachungssysteme nicht.

    Überwachung ist halt kein Mittel, umd die Ausbreitung eines Virus zu verhindern ... da hilft nur, die Grenzen zu schließen, und die Leute an der Grenze zu kontrollieren. Wobei halt auch da während der Inkubationszeit und im Nachlauf dann ein hohes Risiko gegeben ist, weil da der Virus nicht auf die Schnelle erkannt werden kann.

  • 01.03.20, 08:20

    hmmmm.....momentan zeigt die Corona-Virus-Geschichte, dass Überwachung (offenbar) was ganz

    Tolles ist, damit man Ansteckung und weitere Ausbreitung verhindern kann ......

  • 26.02.20, 13:51

    Alfred:

    Dank der intelligenten Stromzähler

    Auch das alles funktioniert ganz ohne Smart-Meter und sonstiger IT.

    Geht auch mit engagiertem Einsatz althergebrachter Manpower.

    Ein mal war ich ohne Strom, weil der nette Herr vom E-Werk statt des Gekündigten, den noch benötigten Stromzähler abmontiert hat. In meiner Abwesenheit.

    Aber, stimmt, mit dem Abmontieren waren sie schnell, das Wiedermontieren ist mit unvorstellbaren bürokratischen Hürden verbunden, bis hin zur Forderung nach einem Elektrobefund, der ohne Stromversorgung gar nicht erstellt werden kann, da keine Messungen möglich sind.

    Und Chello hat mir den Internetzugang abgeklemmt, weil ein Nachbar im Nebenhaus sein Kabelfernsehen gekündigt hat.

    Fein bin ich erst einmal zum Gasometer gefahren, um das Kabelmodem zu tauschen, weil der Support mit seiner Fernwartung zu dem Schluß gekommen ist, es läge daran.

    Alfred:

    ... Einzelschicksale ....

    Ja, aber viele!

  • 26.02.20, 12:47


    KÖSTLICH Alfred !!!!! :-) 

  • 26.02.20, 12:37

    Ingrid:

    Ludwig:

     

    P.S.: unsereins könnte die Bauteile noch selbst tauschen, aber die Loook-Down-Generation schafft das nur, wenn es dafür eine Ääääpp gibt.

    Äääääääpppp  - wieso wohl reimt sich das auf Depp ???? :-)

    Gruß

    Ingrid

    Mein stehender Spruch:

    "Jeder Depp hat a Äpp ..."

  • 26.02.20, 12:36

    Ludwig:

    Aber, was wenn Dein Auto (die Waschmaschine, die Heizung) den Dienst verweigert, weil Du die Versicherung, den letzten Strafzettel, oder die Alimente nicht pünktlich bezahlt hast?

    Haben wir eh schon. Dank der intelligenten Stromzähler gibt es bereits die ersten Fälle, dass Leute plötzlich im Dunkeln sitzen, weil der Stromversorger meint, ihnen den Strom abdrehen zu müssen. Erst unlängst jemandem passiert, der die Wohnung verkaufen wollte, und mit Stichtag abgemeldet hat. Der Mitarbeiter des EVU hatte halt eine Leseschwäche, und der Strom wurde gleich abgedreht ... und damit war's für 2 Tage Essig mit den Besichtigungsterminen. Weil auch wenn man Scheisse baut ... rascher bewegen wäre ja trotzdem zu viel verlangt. Und wenn halt mal in der EDV was schief geht, dann sitzt halt mal ein paar Tage im Dunkeln ....

    Wen kümmert's schon, dass es ggf. kein Wasser gibt, der Inhalt des Gefrierschranks oder der Kühltruhe hinüber ist, vielleicht in heissen Sommern durch Ausfall der Klimaanlage sogar Lebensgefahr besteht .... Einzelschicksale ....

  • 26.02.20, 10:56

    Ludwig:

     

    P.S.: unsereins könnte die Bauteile noch selbst tauschen, aber die Loook-Down-Generation schafft das nur, wenn es dafür eine Ääääpp gibt.

    Äääääääpppp  - wieso wohl reimt sich das auf Depp ???? :-)

    Gruß

    Ingrid

  • 25.02.20, 23:01

    Ingo:

    ist sichtlich entzückt über so viel Intelligenz von Politik und FrauenrechtlerInnen. Denn womöglich könnten dann zahlungspflichtige Männer, die zu ihrem Arbeitsplatz (mit dem eigenen Kfz) pendeln müssen, zur Ansicht gelangen, dass (Langzeit)arbeitslosigkeit doch ökonomischer wäre.

    Aber es geht doch nichts über die persönliche Genugtuung von Strafmaßnahmen und Revanchefouls ...

    Eigentlich vereinfacht diese Form von Sanktionen das tägliche Leben.

    Wir brauchen keine smarten oder vernetzten Haushaltsgeräte, keine Bundestrojaner, keine geplante Obsoleszenz, damit die Waschmaschine unwiderruflich ihren Geist aufgibt.

    Der Servicetechniker braucht einen Lieferwagen voll Werkzeug und Ersatzteile, um schnell helfen zu können.

    Wenn der keinen Führerschein hat, mußt Du die Maschine auch entsorgen, wenn ein simpler, mechanischer Türriegel bricht.

    Ganz ohne Überwachungsstaat.

    Genial!

    P.S.: unsereins könnte die Bauteile noch selbst tauschen, aber die Loook-Down-Generation schafft das nur, wenn es dafür eine Ääääpp gibt.

  • 25.02.20, 22:25

    Alfred:

     

    Das Problem ist aber, dass es den Menschen ja nicht gesagt wird. Ganz im Gegenteil, sie dürfen sich die Spionage (Amazon Alexa, Google Home) ja noch selber teuer kaufen.

    Niemand sagt den Menschen aber, dass sie abgehört werden. Ein Vorgehen das sowohl aus Sicht des Konsumentenschutzes und des DSG, als auch strafrechtlich (Abhören privater Gespräche durch Dritte) bedenklich ist. Von Verstößen gegen die Schweigepflicht und das DSG (Arzt-, Rechtsanwalts- oder Notarpraxen) sowie Industriespionage noch ganz abgesehen.

    Gesagt wird es den Menschen schon, aber nur ganz leise, zu lesen ganz hinten versteckt im Kleingedruckten.

    Aber vielleicht wollen die Leute das gar nicht wissen, oder es ist ihnen egal ... wo doch Alexa so praktisch ist.

    Wer sich dafür interessiert, der weiß es.

  • 25.02.20, 16:34 - Zuletzt bearbeitet 25.02.20, 16:35.

    Ludwig:

    Vor einigen Jahren gab es in Österreich Bestrebungen, Männern, die in einer finanziellen Notlage die Alimente nicht zahlen konnten, den Führerschein wegzunehmen.

    Damit sie womöglich ihren Arbeitsplatz verlieren und in eine noch tiefere Notlage geraten.

    ist sichtlich entzückt über so viel Intelligenz von Politik und FrauenrechtlerInnen. Denn womöglich könnten dann zahlungspflichtige Männer, die zu ihrem Arbeitsplatz (mit dem eigenen Kfz) pendeln müssen, zur Ansicht gelangen, dass (Langzeit)arbeitslosigkeit doch ökonomischer wäre.

    Aber es geht doch nichts über die persönliche Genugtuung von Strafmaßnahmen und Revanchefouls ...

  • 25.02.20, 14:52

    Ingo:

    ist überzeugt: Zukünftig fordern bei Nichtbezahlung von Alimenten oder Bankraten und gerichtlichem Zahlungsbeschluss das Smart-TV und die Smart-Waschmaschine selbsttätig den Gerichtsvollzieher an. Wie man so sagt: Schöne neue (und einfache) Welt ...

    Vor einigen Jahren gab es in Österreich Bestrebungen, Männern, die in einer finanziellen Notlage die Alimente nicht zahlen konnten, den Führerschein wegzunehmen.

    Damit sie womöglich ihren Arbeitsplatz verlieren und in eine noch tiefere Notlage geraten.

  • 25.02.20, 14:28

    Ludwig:

    Aber, was wenn Dein Auto (die Waschmaschine, die Heizung) den Dienst verweigert, weil Du die Versicherung, den letzten Strafzettel, oder die Alimente nicht pünktlich bezahlt hast?

    ist überzeugt: Zukünftig fordern bei Nichtbezahlung von Alimenten oder Bankraten und gerichtlichem Zahlungsbeschluss das Smart-TV und die Smart-Waschmaschine selbsttätig den Gerichtsvollzieher an. Wie man so sagt: Schöne neue (und einfache) Welt ...

  • 25.02.20, 13:57

    Bernhard:

    Wenn sich das Auto nicht mehr starten lässt, wenn ich beim Serviceintervall drüber bin, ist der Spaß vorbei.

    Das hätte immerhin noch irgendeine Berechtigung.

    Motoren, die sich bei Ölmangel nicht starten lassen, gibt es ja schon.

    Aber, was wenn Dein Auto (die Waschmaschine, die Heizung) den Dienst verweigert, weil Du die Versicherung, den letzten Strafzettel, oder die Alimente nicht pünktlich bezahlt hast?

  • 25.02.20, 11:57

    Bernhard:


    So lange ich selber entscheiden kann ob ich mir Spionage Geräte / Software ins Haus hole geht es noch.

    Wenn sich das Auto nicht mehr starten lässt, wenn ich beim Serviceintervall drüber bin, ist der Spaß vorbei.

    Das die Menschheit wieder blöder wird ist schon länger zu erkennen.

    Das Problem ist aber, dass es den Menschen ja nicht gesagt wird. Ganz im Gegenteil, sie dürfen sich die Spionage (Amazon Alexa, Google Home) ja noch selber teuer kaufen.

    Niemand sagt den Menschen aber, dass sie abgehört werden. Ein Vorgehen das sowohl aus Sicht des Konsumentenschutzes und des DSG, als auch strafrechtlich (Abhören privater Gespräche durch Dritte) bedenklich ist. Von Verstößen gegen die Schweigepflicht und das DSG (Arzt-, Rechtsanwalts- oder Notarpraxen) sowie Industriespionage noch ganz abgesehen.

  • 25.02.20, 11:23

    Bernhard:


    So lange ich selber entscheiden kann ob ich mir Spionage Geräte / Software ins Haus hole geht es noch.

    Wenn sich das Auto nicht mehr starten lässt, wenn ich beim Serviceintervall drüber bin, ist der Spaß vorbei.

    Das die Menschheit wieder blöder wird ist schon länger zu erkennen.


    genau Bernhard. Ich fürchte nur, dass wir gewisse Dinge bald nicht mehr selbst entscheiden können.....und da hört für mich der Spaß absolut auf !

    Gruß

    von Ingrid

  • 25.02.20, 11:22

    Alfred:

     

    Und nur zu verlangen, dass etwas getan wird, ohne selber den eigenen Luxus aufzugeben ... das ist halt eher ein Zeichen einer verwöhnten Jugendgeneration.

    Und die diversen politischen Stilblüten, wie eine künstlich  generierte Kluft zwischen den Generationen, macht das Ganze halt auch nicht glaubwürdiger.

    wahre Worte lieber Alfred - genau darum geht es !

    Aber langsam spricht sich herum, dass dieser "Luxus", dieser sogenannte "Wohlstand" tlw nur belastend ist und sich schwer erarbeitet werden muss.

    Statt viel arbeiten und Geld verdienen und zu kaufen kann man auch einfach sein Leben genießen ?!?!?

    Ingrid mit lieben Grüßen

  • 25.02.20, 07:53


    So lange ich selber entscheiden kann ob ich mir Spionage Geräte / Software ins Haus hole geht es noch.

    Wenn sich das Auto nicht mehr starten lässt, wenn ich beim Serviceintervall drüber bin, ist der Spaß vorbei.

    Das die Menschheit wieder blöder wird ist schon länger zu erkennen.

  • 24.02.20, 23:10


    Ich denke es geht bei den Freitagsdemos nicht darum die Lösung für das Problem des Klimawandels zu finden, sondern das Umweltbewusstsein der Bevölkerung zu erhöhen. Und das ist wohl - siehe Nationalratswahl - gelungen. In Deutschland scheint sich eine ähnliche Entwicklung anzubahnen.

    Ohne den eigenen Luxus aufzugeben? Die nächste Generation ist die erste, der vorhergesagt wird, dass ihr Lebensstandard sinken wird.

  • 24.02.20, 22:22

    Alfred:

     

    Leider wird halt immer mehr amerikanische Kultur bei der Jugend installiert. Ein Trend, den es ja schon seit dem 2. WK gibt und der aus wirtschaftlichem Interesse der USA immer weiter ausgeweitet wird.

    Noch dazu haben wir eine EU, der die USA ein grosses Vorbild ist und die US-hörig ist, die von einem Deutschland regiert wird das glaubt tolle Autogeschäfte in den USA machen zu können wenn es den Rest Europas an die USA verschachert. In Summe kann es derzeit nur schlechter werden.

    Trump sagt den Europäern gnadenlos, dass sie Waschlappen sind. Vielleicht bringt er sie soweit, dass sie sich mal auf ihre eigenen Füße stellen. Zumindest die Franzosen werden langsam ärgerlich.

    Jetzt wollen die Europäer u. a. mal eine eigene Cloud erschaffen.

  • 24.02.20, 14:07

    Klaus:


    Noch ist nicht alles verloren. Ich glaube nicht dass sich unsere Jungen alles gefallen lassen werden. Die Europäer haben eine etwas andere Kultur als die kapitalistischen Amerikaner oder die kommunistischen Chinesen.

    Leider wird halt immer mehr amerikanische Kultur bei der Jugend installiert. Ein Trend, den es ja schon seit dem 2. WK gibt und der aus wirtschaftlichem Interesse der USA immer weiter ausgeweitet wird.

    Noch dazu haben wir eine EU, der die USA ein grosses Vorbild ist und die US-hörig ist, die von einem Deutschland regiert wird das glaubt tolle Autogeschäfte in den USA machen zu können wenn es den Rest Europas an die USA verschachert. In Summe kann es derzeit nur schlechter werden.

    Dass das aber nicht ewig so weitergehen kann ist klar.

    Nur dann lässt UNSERE Generation kein gutes Haar an ihnen, weil sie am Freitag für IHRE Zukunft demonstrieren.

    Für die Zukunft zu demonstrieren wäre schon ok. Wenn es wirklich für die Zukunft wäre. Nur das was hier passiert ist eine reine Ideologisierung mit wirtschaftlichem Hintergrund - die tatsächlichen Probleme des Klimawandels werden dadurch weder angesprochen noch in irgendeiner Form gelöst.

    Und nur zu verlangen, dass etwas getan wird, ohne selber den eigenen Luxus aufzugeben ... das ist halt eher ein Zeichen einer verwöhnten Jugendgeneration.

    Und die diversen politischen Stilblüten, wie eine künstlich  generierte Kluft zwischen den Generationen, macht das Ganze halt auch nicht glaubwürdiger.