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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 1.918 Beiträge · 179 Gefällt mir · 40.056 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • Gestern, 15:52 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 16:39.

     

    Malsehen2020:

     

     

    Das klingt mehr nach WG als nach Partnerschaft.

    Wie man es schlussendlich bezeichnet, spielt eine untergeordnete Rolle! Hauptsache ist, dass beide Beteiligte einen Vorteil darin sehen, dass für jeden Freiräume gesichert sind und - das ist mir wichtig - eine Vertrauensbasis vorhanden ist!

    Außerdem ist es leichter, zwei Menschen unter einen Hut zu bringen als in einer größeren WG.

    WG`s haben bekanntlich ihre Tücken, denn nicht immer gelingt es, eine gerechte Aufteilung der Pflichten zu schaffen.

     

  • Gestern, 14:57

     

    Malsehen2020:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

    Die Schweizer sind halt durchorganisiert bis ins letzte Detail! Bei uns in Österreich steht die Improvisation an erster Stelle und wenn es um Hilfen geht, profitieren die am meisten, die ohnehin genug haben. 

    Die, die wirklich Unterstützung bräuchten, fallen durch den Rost! 

     

    Aber auch die besten Systeme können den Menschen nicht ersetzen, wie du richtig festgestellt hast.

    Eigentlich war es mein Anliegen, zur Diskussion zu stellen, ob es nicht legitim ist,  ein partnerschaftliches Verhältnis einzugehen, das für beide Partner Vorteile bringt. 

    Sozusagen ein "symbiotisches Verhältnis", das zwar nicht die "große Liebe" beinhaltet, aber doch von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. 

    Gemeinsame Haushaltsführung, gemeinsame Freizeitplanung (setzt natürlich ähnliche Interessen voraus) usw. 

    Man sollte auch über die "Kleinigkeiten" nachdenken: Wie sinnvoll ist es, wenn jeder täglich für sich alleine kocht? Wenn in jedem Single-Haushalt ein eigenes Auto vorhanden ist?  Wenn die Kosten für Miete oder fürs Haus alleine von einer Person getragen werden müssen? Wenn Arbeiten beispielsweise im Garten anfallen, die kaum von einer Einzelperson getragen werden können?

     

     

     

     

     

    Das klingt mehr nach WG als nach Partnerschaft.

    Manche haben eine Zweckgemeinschaft 🤷🏻‍♀️

  • Gestern, 14:56

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

    Die Schweizer sind halt durchorganisiert bis ins letzte Detail! Bei uns in Österreich steht die Improvisation an erster Stelle und wenn es um Hilfen geht, profitieren die am meisten, die ohnehin genug haben. 

    Die, die wirklich Unterstützung bräuchten, fallen durch den Rost! 

     

    Aber auch die besten Systeme können den Menschen nicht ersetzen, wie du richtig festgestellt hast.

    Eigentlich war es mein Anliegen, zur Diskussion zu stellen, ob es nicht legitim ist,  ein partnerschaftliches Verhältnis einzugehen, das für beide Partner Vorteile bringt. 

    Sozusagen ein "symbiotisches Verhältnis", das zwar nicht die "große Liebe" beinhaltet, aber doch von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. 

    Gemeinsame Haushaltsführung, gemeinsame Freizeitplanung (setzt natürlich ähnliche Interessen voraus) usw. 

    Man sollte auch über die "Kleinigkeiten" nachdenken: Wie sinnvoll ist es, wenn jeder täglich für sich alleine kocht? Wenn in jedem Single-Haushalt ein eigenes Auto vorhanden ist?  Wenn die Kosten für Miete oder fürs Haus alleine von einer Person getragen werden müssen? Wenn Arbeiten beispielsweise im Garten anfallen, die kaum von einer Einzelperson getragen werden können?

     

     

     

     

     

    Das klingt mehr nach WG als nach Partnerschaft.

  • Gestern, 14:42

    Jüngere Generation kommt viel offener rüber. Was Kontaktaufnahme zu Fremden betrifft. 

  •  

    Ruth H.:

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

    Die Schweizer sind halt durchorganisiert bis ins letzte Detail! Bei uns in Österreich steht die Improvisation an erster Stelle und wenn es um Hilfen geht, profitieren die am meisten, die ohnehin genug haben. 

    Die, die wirklich Unterstützung bräuchten, fallen durch den Rost! 

     

    Aber auch die besten Systeme können den Menschen nicht ersetzen, wie du richtig festgestellt hast.

    Eigentlich war es mein Anliegen, zur Diskussion zu stellen, ob es nicht legitim ist,  ein partnerschaftliches Verhältnis einzugehen, das für beide Partner Vorteile bringt. 

    Sozusagen ein "symbiotisches Verhältnis", das zwar nicht die "große Liebe" beinhaltet, aber doch von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. 

    Gemeinsame Haushaltsführung, gemeinsame Freizeitplanung (setzt natürlich ähnliche Interessen voraus) usw. 

    Man sollte auch über die "Kleinigkeiten" nachdenken: Wie sinnvoll ist es, wenn jeder täglich für sich alleine kocht? Wenn in jedem Single-Haushalt ein eigenes Auto vorhanden ist?  Wenn die Kosten für Miete oder fürs Haus alleine von einer Person getragen werden müssen? Wenn Arbeiten beispielsweise im Garten anfallen, die kaum von einer Einzelperson getragen werden können?

     

     

     

     

     

  • Gestern, 13:02

     

    Ruth H.:

     

    Rina:

     

    SUMMERFEELING:

    Wieder zurück zum Thema - obwohl es nicht unwesentlich ist, ob man sich als Single im Alter ein eigenständiges Leben überhaupt leisten kann, wenn Mieten, Lebenshaltungskosten etc. ständig steigen. Zur Zeit beträgt die Inflationsrate in Österreich 8,7 % und es wird sich so rasch nichts ändern. Und die Pensionen? Sie werden sicher nicht im denselben Maß steigen. 

     

    Mir ist zuletzt ein Artikel aufgefallen, den ich euch gerne nahebringen möchte, da er etwas anspricht, was von vielen gerne verdrängt wird.

     

    Immer mehr Menschen leben alleine und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Das wäre an sich kein Grund zur Sorge, gäbe es da nicht diese eine kleine Sache: Alleine leben birgt immer auch ein bisschen die Gefahr, zu vereinsamen. Und irgendwann kann es dann passieren, dass wir zu den Menschen gehören, die einfach vergessen wurden.

     

    Man male sich folgendes Szenario in der Zukunft aus: Du lebst alleine und die Zeiten, in denen du fit und gesund warst, hast du schon länger hinter dir gelassen. Es kommt der Tag, an dem du kurz unvorsichtig bist und über deinen Teppich stolperst. Du fällst hin und kannst aus eigener Kraft nicht mehr alleine aufstehen. Da liegst du dann. Deine Kinder leben längst ihr eigenes Leben, deine Enkel kommen höchstens an Weihnachten vorbei, deine Geschwister und Freunde sind selbst alt und gebrechlich und irgendwie ist der Kontakt auch schon länger abgerissen. 

    Dir bleibt also nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass irgendwer dich findet. Schließlich bricht die Polizei die Türe auf – dein Briefträger hatte bemerkt, dass dein Briefkasten schon länger aus allen Nähten platzt, weil du in deinem Zustand den Weg dahin auch nicht mehr geschafft hast. 

    Du wirst ins Krankenhaus gebracht und anschließend von dort in ein Pflegeheim in der Nähe. Dort verbringst du deine Zeit alleine – als Fremde unter Fremden. Keine schöne Vorstellung, oder? Aber genau solche Szenen spielen sich täglich irgendwo ab.

     

    Ich denke schon, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, denn eines ist sicher: Die Uhr tickt unaufhaltsam!

     

    Auch ein Partner und Kinder sind keine Garantie, dass man im Alter später allein bleibt. 

    In solchen Fällen alleinlebenden, kranker Menschen gibt es gute Notrufsysteme. Das wuerde ich jedem  empfehlen denn das gibt Sicherheit wenn sie zuhause leben wollen bis es nicht mehr geht. Die sind normalerweise sehr sicher denn die Notrufzentralen reagieren sehr schnell. Diese sind mit einem Sensor ausgerüstet und reagieren auf jeden Sturz. Es passiert auch öfters wenn gar kein Anlass besteht. Manchmal braucht es nur eine Bewegung und der Sensor löst aus. In der Heauslichen Krankenpflege mussten wir solche Greraete oft Installieren lassen. Diese Notrufe kamen dann direkt ins Spitexzentrum und dann sind wir gleich los gegangen zu den Patienten nachhause denn wir besassen die Wohnungsschlüssel. In den meisten Haushalten liessen wir einen Tresor mit einem Notschlüssel mit Code versehen  installieren. Diese Sicherheitssysteme geben eine grosse Sicherheit  fuer Betroffene. Sie kosten allerdings Miete pro Monat. Aber das ist ein  geringer Betrag. Man trägt diesen Notknopf am Arm oder an einer Kette um den Hals. Es gibt auch Uhren mit GPS so dass man auch jemand orten kann wenn ihnen ausser Haus etwas passiert. 

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

  •  

    Anna:

    Danke für deine Gedanken zum Thema, ich gebe dir da vollkommen recht. Ich beobachte das auch sehr genau. Menschenstudie.... wie sich zwar jeder sehnt nach einer Partnerschaft aber dennoch lieber seine eigene Welt an Eigenkompromiss so lebt das kein Platz ist. Und dann machen sie sich was vor oder nur ein Teil wird gedeckt. Die schlimmsten sind aber doch jene Menschen die nicht gerne allein sind und trotzdem eine Beziehung eingehen und unter Umständen unbefriedigend ist. Es ist doch schön wenn zwei Menschen vieles teilen und sich prima austauschen können, sich erweitern und wachsen können. 

    Vieles von dem, was ich bisher geschrieben habe, beruht auf Beobachtungen - wenn du genau hinschaust und dir auch noch Empathie bewahrt hast, sich in die Lage der Betroffenen hineinversetzen zu können.

     

    Als ich zuletzt, bevor ich wieder aufs Land zog, noch in der Stadt Salzburg wohnte, sah ich vieles, was mich erschreckte.

    Es war keine noble Wohngegend, denn es wäre in Salzburg nicht leistbar gewesen, sondern ein Stadtteil mit hohem Migrantenanteil in Bahnhofsnähe. Der Sozialmarkt um die Ecke, war schon vor 10 Jahren stark frequentiert, obwohl es noch nicht die extremen Preissteigerungen bei Mieten, Strom oder  Lebensmittel gab. 

    Wenn du siehst, wie sich alte Menschen mit dem Rollator zum Einkaufen quälen und in ihre ausdruckslosen Gesichter blickst, dann bekommst einen Eindruck von dem, was dir im Alter blühen könnte. 

     

    Ich wage nicht zu behaupten, dass es am Land so viel besser ist: Du hast zwar, wenn du Glück hast, Nachbarn, die auf dich aufpassen,, aber dieses "Aufpassen" hat zwei Seiten: Sie wissen beinahe alles von dir und was sie nicht wissen, wird in der Gerüchteküche zusammengebraut. 

    Wem außerdem Vereine zuwider sind, wird schnell den Anschluss verlieren. 

     

    Es geht schnell - manchmal von heute auf morgen - dass du vor einer Situation stehst, die dich aus der gewohnten Bahn wirft. Bei mir war´s zuletzt Covid : Trotz dreifacher Impfung kämpfte ich beinahe eine Woche mit 40 Grad Fieber. Dazu kamen heftige Gelenksschmerzen, die alles noch verstärkten. Am Ende verzweifelst du beinahe, wenn du das Gefühl hast, dass nichts dagegen hilft.

    Dann kannst du froh sein, wenn jemand auf dich schaut und wenn es auch nicht die "große Liebe" ist. 

     

     

     

     

     

     

  • Gestern, 07:14

    Danke für deine Gedanken zum Thema, ich gebe dir da vollkommen recht. Ich beobachte das auch sehr genau. Menschenstudie.... wie sich zwar jeder sehnt nach einer Partnerschaft aber dennoch lieber seine eigene Welt an Eigenkompromiss so lebt das kein Platz ist. Und dann machen sie sich was vor oder nur ein Teil wird gedeckt. Die schlimmsten sind aber doch jene Menschen die nicht gerne allein sind und trotzdem eine Beziehung eingehen und unter Umständen unbefriedigend ist. Es ist doch schön wenn zwei Menschen vieles teilen und sich prima austauschen können, sich erweitern und wachsen können. 

  • Gestern, 00:51

     

    Rina:

     

    SUMMERFEELING:

    Wieder zurück zum Thema - obwohl es nicht unwesentlich ist, ob man sich als Single im Alter ein eigenständiges Leben überhaupt leisten kann, wenn Mieten, Lebenshaltungskosten etc. ständig steigen. Zur Zeit beträgt die Inflationsrate in Österreich 8,7 % und es wird sich so rasch nichts ändern. Und die Pensionen? Sie werden sicher nicht im denselben Maß steigen. 

     

    Mir ist zuletzt ein Artikel aufgefallen, den ich euch gerne nahebringen möchte, da er etwas anspricht, was von vielen gerne verdrängt wird.

     

    Immer mehr Menschen leben alleine und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Das wäre an sich kein Grund zur Sorge, gäbe es da nicht diese eine kleine Sache: Alleine leben birgt immer auch ein bisschen die Gefahr, zu vereinsamen. Und irgendwann kann es dann passieren, dass wir zu den Menschen gehören, die einfach vergessen wurden.

     

    Man male sich folgendes Szenario in der Zukunft aus: Du lebst alleine und die Zeiten, in denen du fit und gesund warst, hast du schon länger hinter dir gelassen. Es kommt der Tag, an dem du kurz unvorsichtig bist und über deinen Teppich stolperst. Du fällst hin und kannst aus eigener Kraft nicht mehr alleine aufstehen. Da liegst du dann. Deine Kinder leben längst ihr eigenes Leben, deine Enkel kommen höchstens an Weihnachten vorbei, deine Geschwister und Freunde sind selbst alt und gebrechlich und irgendwie ist der Kontakt auch schon länger abgerissen. 

    Dir bleibt also nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass irgendwer dich findet. Schließlich bricht die Polizei die Türe auf – dein Briefträger hatte bemerkt, dass dein Briefkasten schon länger aus allen Nähten platzt, weil du in deinem Zustand den Weg dahin auch nicht mehr geschafft hast. 

    Du wirst ins Krankenhaus gebracht und anschließend von dort in ein Pflegeheim in der Nähe. Dort verbringst du deine Zeit alleine – als Fremde unter Fremden. Keine schöne Vorstellung, oder? Aber genau solche Szenen spielen sich täglich irgendwo ab.

     

    Ich denke schon, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, denn eines ist sicher: Die Uhr tickt unaufhaltsam!

     

    Auch ein Partner und Kinder sind keine Garantie, dass man im Alter später allein bleibt. 

    In solchen Fällen alleinlebenden, kranker Menschen gibt es gute Notrufsysteme. Das wuerde ich jedem  empfehlen denn das gibt Sicherheit wenn sie zuhause leben wollen bis es nicht mehr geht. Die sind normalerweise sehr sicher denn die Notrufzentralen reagieren sehr schnell. Diese sind mit einem Sensor ausgerüstet und reagieren auf jeden Sturz. Es passiert auch öfters wenn gar kein Anlass besteht. Manchmal braucht es nur eine Bewegung und der Sensor löst aus. In der Heauslichen Krankenpflege mussten wir solche Greraete oft Installieren lassen. Diese Notrufe kamen dann direkt ins Spitexzentrum und dann sind wir gleich los gegangen zu den Patienten nachhause denn wir besassen die Wohnungsschlüssel. In den meisten Haushalten liessen wir einen Tresor mit einem Notschlüssel mit Code versehen  installieren. Diese Sicherheitssysteme geben eine grosse Sicherheit  fuer Betroffene. Sie kosten allerdings Miete pro Monat. Aber das ist ein  geringer Betrag. Man trägt diesen Notknopf am Arm oder an einer Kette um den Hals. Es gibt auch Uhren mit GPS so dass man auch jemand orten kann wenn ihnen ausser Haus etwas passiert. 

  • 04.07.22, 23:35

     

    SUMMERFEELING:

    Wieder zurück zum Thema - obwohl es nicht unwesentlich ist, ob man sich als Single im Alter ein eigenständiges Leben überhaupt leisten kann, wenn Mieten, Lebenshaltungskosten etc. ständig steigen. Zur Zeit beträgt die Inflationsrate in Österreich 8,7 % und es wird sich so rasch nichts ändern. Und die Pensionen? Sie werden sicher nicht im denselben Maß steigen. 

     

    Mir ist zuletzt ein Artikel aufgefallen, den ich euch gerne nahebringen möchte, da er etwas anspricht, was von vielen gerne verdrängt wird.

     

    Immer mehr Menschen leben alleine und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Das wäre an sich kein Grund zur Sorge, gäbe es da nicht diese eine kleine Sache: Alleine leben birgt immer auch ein bisschen die Gefahr, zu vereinsamen. Und irgendwann kann es dann passieren, dass wir zu den Menschen gehören, die einfach vergessen wurden.

     

    Man male sich folgendes Szenario in der Zukunft aus: Du lebst alleine und die Zeiten, in denen du fit und gesund warst, hast du schon länger hinter dir gelassen. Es kommt der Tag, an dem du kurz unvorsichtig bist und über deinen Teppich stolperst. Du fällst hin und kannst aus eigener Kraft nicht mehr alleine aufstehen. Da liegst du dann. Deine Kinder leben längst ihr eigenes Leben, deine Enkel kommen höchstens an Weihnachten vorbei, deine Geschwister und Freunde sind selbst alt und gebrechlich und irgendwie ist der Kontakt auch schon länger abgerissen. 

    Dir bleibt also nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass irgendwer dich findet. Schließlich bricht die Polizei die Türe auf – dein Briefträger hatte bemerkt, dass dein Briefkasten schon länger aus allen Nähten platzt, weil du in deinem Zustand den Weg dahin auch nicht mehr geschafft hast. 

    Du wirst ins Krankenhaus gebracht und anschließend von dort in ein Pflegeheim in der Nähe. Dort verbringst du deine Zeit alleine – als Fremde unter Fremden. Keine schöne Vorstellung, oder? Aber genau solche Szenen spielen sich täglich irgendwo ab.

     

    Ich denke schon, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, denn eines ist sicher: Die Uhr tickt unaufhaltsam!

     

    Auch ein Partner und Kinder sind keine Garantie, dass man im Alter später allein bleibt. 

  • Wieder zurück zum Thema - obwohl es nicht unwesentlich ist, ob man sich als Single im Alter ein eigenständiges Leben überhaupt leisten kann, wenn Mieten, Lebenshaltungskosten etc. ständig steigen. Zur Zeit beträgt die Inflationsrate in Österreich 8,7 % und es wird sich so rasch nichts ändern. Und die Pensionen? Sie werden sicher nicht im denselben Maß steigen. 

     

    Mir ist zuletzt ein Artikel aufgefallen, den ich euch gerne nahebringen möchte, da er etwas anspricht, was von vielen gerne verdrängt wird.

     

    Immer mehr Menschen leben alleine und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Das wäre an sich kein Grund zur Sorge, gäbe es da nicht diese eine kleine Sache: Alleine leben birgt immer auch ein bisschen die Gefahr, zu vereinsamen. Und irgendwann kann es dann passieren, dass wir zu den Menschen gehören, die einfach vergessen wurden.

     

    Man male sich folgendes Szenario in der Zukunft aus: Du lebst alleine und die Zeiten, in denen du fit und gesund warst, hast du schon länger hinter dir gelassen. Es kommt der Tag, an dem du kurz unvorsichtig bist und über deinen Teppich stolperst. Du fällst hin und kannst aus eigener Kraft nicht mehr alleine aufstehen. Da liegst du dann. Deine Kinder leben längst ihr eigenes Leben, deine Enkel kommen höchstens an Weihnachten vorbei, deine Geschwister und Freunde sind selbst alt und gebrechlich und irgendwie ist der Kontakt auch schon länger abgerissen. 

    Dir bleibt also nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass irgendwer dich findet. Schließlich bricht die Polizei die Türe auf – dein Briefträger hatte bemerkt, dass dein Briefkasten schon länger aus allen Nähten platzt, weil du in deinem Zustand den Weg dahin auch nicht mehr geschafft hast. 

    Du wirst ins Krankenhaus gebracht und anschließend von dort in ein Pflegeheim in der Nähe. Dort verbringst du deine Zeit alleine – als Fremde unter Fremden. Keine schöne Vorstellung, oder? Aber genau solche Szenen spielen sich täglich irgendwo ab.

     

    Ich denke schon, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, denn eines ist sicher: Die Uhr tickt unaufhaltsam!

     

  • 04.07.22, 16:07

     

    Ruth H.:

     

    Sepp:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

     

    Da wuerde mich mal der Stand der Schweiz interessieren. Glaube wir stehen da auch nicht auf der positiven Seite. Sind wir doch eher als Rechtsgesinnte verschrien.Denke ich mal. Ist meine Wahrnehmung. Wir gelten zwar als freundlich ,aber als sehr zurückhaltend,ja eher Reserviert gegenüber Zuwanderern. Ich als offener und empfänglicher Mensch stosse auch manchmal auf Unverständnis wenn ich mal jemand einfach so anspreche. Ich bin eben Kontakt freundlich. Ausländer reagieren da besser auf mich. Vor allem Österreicher,Deutsche und Menschen aus südlichen Ländern. Das ist meine Erfahrung in der Schweiz. Vielleicht kannst Du,Guenter mir mal sagen wo da die Schweiz steht. ich habe mich damit nicht so befasst. Schreibe nur aus meiner Sicht und was diese mir sagen. Erstaunlich ist, dass es viele Deutsche gibt die mit viel Hoffnung in die Schweiz einreisen und enttäuscht wieder zurückwandern.

    Liebe Ruth, ich kann dich beruhigen: In der Expat Insider-Studie belegt die Schweiz den 30. Rang, also im Mittelfels. Befragt wurden Expats in 59 Ländern zu Themen wie Lebensqualität, Arbeitsleben oder Finanzen. Bereits in der letztjährigen Umfrage hatte die Schweiz nur einen Platz im Mittelfeld belegt.

     

    Schlecht schneidet die Schweiz vor allem bezüglich der hohen Lebenshaltungskosten ab. Da liegt Helvetien auf dem zweitletzten Rang. Nur Hongkong ist noch teurer. Auch Freunde zu finden sei in der Schweiz schwierig. Entsprechend kritisch sehen die Expats die schwierige Eingewöhnung im Gastland Schweiz nach ihrer Ankunft.

     

    Dagegen kann die Schweiz beim Thema Lebensqualität punkten. Bei diesem Kriterium liegt sie in den Top Ten. Die Expats geniessen die Natur und auch die Umweltqualität wie zum Beispiel die saubere Luft. Nur Neuseeland liegt beim Faktor Natur & Umwelt im Ranking vor der Schweiz.

    Danke das klingt ja schon mal positiv. Ich bemerke dass es in der Schweiz auch ruhiger ist. Die Planung fast perfekt leauft wenn man mal alleine an die Verkehrsmittel denkt. Den hohen und teuren  Lebensstandard  kritisiere ich aber auch. Denn die Loehne stagnieren oft lange. Die   Altersrenten werden der Teuerung nie angepasst. Die bleiben ein Leben lang wie sie sind. Egal wie hoch die Teuerung ist. Deshalb muessen tausende Rentner auf Ergaenzungsleistungen vom Staat zugreifen.   Die   sind  so ein bisschen die Vergessenen.

    Jammert jemand über die (tiefe) Teuerung, inklusive Renten und EL, kann es sich 'nur" um Schweizer handeln.

    Im übrigen werden die SCHWEIZER RENTEN sehr wohl ALLE ZWEI Jahre der teuerung angepasst und BEZAHLT. Alles andere ist gelogen.

    Selber beziehe ich seit 1982 eine IV- Rente, inklusive EL, die sehr wohl zum Leben reicht.

    Da haben Deutsche, Österreicher usw. deutlich mehr grund zum jammern, auch was die teuerung betrifft.

    Jedenfalls bin ich dem Schweizer Sozialsystem seeeehr dankbar, dass es mir das überleben sichert

    Da muss ich Dich berichtigen. Ich habe jedenfalls noch nie etwas bekommen was Teuerungszulagen sind und bin seit 6 Jahren Pensioniert. Offenbar bekommen das nur IV Rentner. AHV Rentner nicht. Aber das ist auch nicht das Thema hier und ich habe das nur auf das was in einem vorhergehenden Beitrag angesprochen wurde. erwähnt. Es gehoert eben nicht in diese Diskussionsplattform

    Genauso gehõren falsche behauptungen WIDERLEGT!!!

    Für alle im Internet sichtbar!!!

    Man braucht nur eingeben : Schweizer Mischindex AHV!!!

    Noch ein kleines detail.....bei einer Inflationsrate von NULL existiert KEINE Teuerung die ausgeglichen wrden muss......

    Der letzte ausgleich gab es vor 18 Monaten, auch fûr dich!!!!

  • 04.07.22, 16:07
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Ruth H. wieder gelöscht.
  • 04.07.22, 15:58
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Ruth H. wieder gelöscht.
  • 04.07.22, 10:44 - Zuletzt bearbeitet 04.07.22, 10:47.

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

     

    Da wuerde mich mal der Stand der Schweiz interessieren. Glaube wir stehen da auch nicht auf der positiven Seite. Sind wir doch eher als Rechtsgesinnte verschrien.Denke ich mal. Ist meine Wahrnehmung. Wir gelten zwar als freundlich ,aber als sehr zurückhaltend,ja eher Reserviert gegenüber Zuwanderern. Ich als offener und empfänglicher Mensch stosse auch manchmal auf Unverständnis wenn ich mal jemand einfach so anspreche. Ich bin eben Kontakt freundlich. Ausländer reagieren da besser auf mich. Vor allem Österreicher,Deutsche und Menschen aus südlichen Ländern. Das ist meine Erfahrung in der Schweiz. Vielleicht kannst Du,Guenter mir mal sagen wo da die Schweiz steht. ich habe mich damit nicht so befasst. Schreibe nur aus meiner Sicht und was diese mir sagen. Erstaunlich ist, dass es viele Deutsche gibt die mit viel Hoffnung in die Schweiz einreisen und enttäuscht wieder zurückwandern.

    Liebe Ruth, ich kann dich beruhigen: In der Expat Insider-Studie belegt die Schweiz den 30. Rang, also im Mittelfels. Befragt wurden Expats in 59 Ländern zu Themen wie Lebensqualität, Arbeitsleben oder Finanzen. Bereits in der letztjährigen Umfrage hatte die Schweiz nur einen Platz im Mittelfeld belegt.

     

    Schlecht schneidet die Schweiz vor allem bezüglich der hohen Lebenshaltungskosten ab. Da liegt Helvetien auf dem zweitletzten Rang. Nur Hongkong ist noch teurer. Auch Freunde zu finden sei in der Schweiz schwierig. Entsprechend kritisch sehen die Expats die schwierige Eingewöhnung im Gastland Schweiz nach ihrer Ankunft.

     

    Dagegen kann die Schweiz beim Thema Lebensqualität punkten. Bei diesem Kriterium liegt sie in den Top Ten. Die Expats geniessen die Natur und auch die Umweltqualität wie zum Beispiel die saubere Luft. Nur Neuseeland liegt beim Faktor Natur & Umwelt im Ranking vor der Schweiz.

    Danke das klingt ja schon mal positiv. Ich bemerke dass es in der Schweiz auch ruhiger ist. Die Planung fast perfekt leauft wenn man mal alleine an die Verkehrsmittel denkt. Den hohen und teuren  Lebensstandard  kritisiere ich aber auch. Denn die Loehne stagnieren oft lange. Die   Altersrenten werden der Teuerung nie angepasst. Die bleiben ein Leben lang wie sie sind. Egal wie hoch die Teuerung ist. Deshalb muessen tausende Rentner auf Ergaenzungsleistungen vom Staat zugreifen.   Die   sind  so ein bisschen die Vergessenen.

    Jammert jemand über die (tiefe) Teuerung, inklusive Renten und EL, kann es sich 'nur" um Schweizer handeln.

    Im übrigen werden die SCHWEIZER RENTEN sehr wohl ALLE ZWEI Jahre der teuerung angepasst und BEZAHLT. Alles andere ist gelogen.

    Selber beziehe ich seit 1982 eine IV- Rente, inklusive EL, die sehr wohl zum Leben reicht.

    Da haben Deutsche, Österreicher usw. deutlich mehr grund zum jammern, auch was die teuerung betrifft.

    Jedenfalls bin ich dem Schweizer Sozialsystem seeeehr dankbar, dass es mir das überleben sichert

  •  

    Holunder:

     

    Es geht nicht um den Mut, es geht drum, dass bestimmte Nationalitäten ihre eigenen Züge haben, die andere eben nicht haben. Und das ist ganz einfach eine Tatsache. Die deutschsprachigen Länder sind nun mal in der Welt nicht bekannt dafür, dass sie vor Offenheit und Herzlichkeit strotzen, ganz im Gegenteil. Das braucht man sich nicht schön reden. 

    Es geht mir nicht ums "Schönreden"! Ich gebe dir recht, dass bestimmte Nationen gewisse Grundzüge besitzen, aber auch hier gilt: Bitte nicht verallgemeinern!

    Nicht jeder Wiener ist ein Grantler und es gibt große Unterschiede zwischen einem Bayern, einem Rheinländer oder einem Norddeutschen.

     

    Ich habe beispielsweise in der Stadt Salzburg viele überhebliche Schnösel erlebt, während im oberösterreichisch-bayrischen Raum eine ganz andere Art von Mentalität vorherrscht.

    Hier triffst du oft den "geraden Michl", der sich kein Blatt vor den Mund nimmt. 

    Er liebt die Geselligkeit und wird dich nach kurzer Zeit akzeptieren, wobei ihm völlig egal ist, ob du ein einfacher Arbeiter oder ein "Gstudierter" bist. 

    Es hat mich auch nicht gewundert, dass im Innviertel die Corona-Zahlen Höchstwerte erreichten: Erstens, weil er die "da oben" grundsätzlich verachtet und sich nichts vorschreiben lässt, außerdem nicht gewillt ist, auf gesellschaftliche Zusammenkünfte zu verzichten. 

     

    Aber zunächst musst du bereit sein, ohne Vorurteile auf die Menschen zuzugehen, 

  • 03.07.22, 20:39

     

    Holunder:

     

    SUMMERFEELING:

    Im Grunde genommen ist jeder selbst dafür verantwortlich, wie er den Kontakt mit Mitmenschen pflegt.
    Es geht immer darum, den Mut zu haben, den ersten Schritt zu gehen. Man merkt auch sofort an der Reaktion des anderen, ob er bereit ist, das Angebot anzunehmen  oder abblockt.
    Oft ist es nur ein Lächeln, das erwidert wird, manchmal entwickeln sich sogar Gespräche jenseits des Smalltalks. 

    Wesentlich ist, dass man offen auf andere zugeht und durch Ehrlichkeit ein Vertrauensverhältnis bewirkt, das den anderen ermutigt sich ebenfalls zu öffnen.


    Wenn ich oft gemütlich mit dem Rad unterwegs bin (ohne Stress und ohne Bedürfnis, Kilometer fressen zu müssen), grüße ich die entgegenkommenden Radfahrer. Die Reaktionen? Oft ein freundliches "Hallo", manchmal ein Kopfnicken oder auch stures Geradeausschauen ohne Gruß. Menschen sind unterschiedlich und auch Statisken geben kein wahres Bild.

    MITMENSCHEN.jpg


    Ich finde aber, es ist wert, dass man zumindest versucht, den ersten Schritt zu gehen, um das Eis zu brechen. 
     

    Es geht nicht um den Mut, es geht drum, dass bestimmte Nationalitäten ihre eigenen Züge haben, die andere eben nicht haben. Und das ist ganz einfach eine Tatsache. Die deutschsprachigen Länder sind nun mal in der Welt nicht bekannt dafür, dass sie vor Offenheit und Herzlichkeit strotzen, ganz im Gegenteil. Das braucht man sich nicht schön reden. 

    Aber man koennte etwas dagegen tun. Es ist ja auch nicht schoen wenn man ueberall als eher kalt und und zugeknoepft gilt. Wir leiden ja meistens oft auch darunter. Es gibt in Südlicheren Ländern kaum soviele an Depressionen erkrankte wie in in unseren Breitengraden. Wir können doch nicht ewig darueber jammern dass  viele von uns so einsam sind, in Digitale Welten versinken weil sie wohl kaum noch andere Perspektiven haben als diese. Also fasst den Mut und geht auf andere zu. Legt mal draussen Eure Handy's und Laptops weg, schaut mal Euren Sitznachbarn an, schenkt ihm mal ein Lächeln,ein nettes Gruess Dich. Das genügt oft schon fuer den Anfang. Egal wie der andere reagiert, ein Versuch ist es allemal Wert.

  • 03.07.22, 20:14

     

    SUMMERFEELING:

    Im Grunde genommen ist jeder selbst dafür verantwortlich, wie er den Kontakt mit Mitmenschen pflegt.
    Es geht immer darum, den Mut zu haben, den ersten Schritt zu gehen. Man merkt auch sofort an der Reaktion des anderen, ob er bereit ist, das Angebot anzunehmen  oder abblockt.
    Oft ist es nur ein Lächeln, das erwidert wird, manchmal entwickeln sich sogar Gespräche jenseits des Smalltalks. 

    Wesentlich ist, dass man offen auf andere zugeht und durch Ehrlichkeit ein Vertrauensverhältnis bewirkt, das den anderen ermutigt sich ebenfalls zu öffnen.


    Wenn ich oft gemütlich mit dem Rad unterwegs bin (ohne Stress und ohne Bedürfnis, Kilometer fressen zu müssen), grüße ich die entgegenkommenden Radfahrer. Die Reaktionen? Oft ein freundliches "Hallo", manchmal ein Kopfnicken oder auch stures Geradeausschauen ohne Gruß. Menschen sind unterschiedlich und auch Statisken geben kein wahres Bild.

    MITMENSCHEN.jpg


    Ich finde aber, es ist wert, dass man zumindest versucht, den ersten Schritt zu gehen, um das Eis zu brechen. 
     

    Es geht nicht um den Mut, es geht drum, dass bestimmte Nationalitäten ihre eigenen Züge haben, die andere eben nicht haben. Und das ist ganz einfach eine Tatsache. Die deutschsprachigen Länder sind nun mal in der Welt nicht bekannt dafür, dass sie vor Offenheit und Herzlichkeit strotzen, ganz im Gegenteil. Das braucht man sich nicht schön reden. 

  • 03.07.22, 20:10

     

    Ruth H.:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

    Mangel an Gastfreundlichkeit


    Laut der Umfrage, an der rund 13.000 im Ausland lebende Personen   2017 teilgenommen haben - landete Österreich auf dem zweiten Platz der unfreundlichsten Länder weltweit direkt hinter Kuwait. Demnach sind die Österreicher und Österreicherinnen den Expats -Menschen, die aus beruflichen Gründen für einige Jahre im Ausland leben müssen -gegenüber nicht sehr gastfreundlich und es fällt den meisten schwer, sich hier einzugewöhnen. 
    Allerdings gab es deutliche Pluspunkte für die Sicherheit, die hohen Qualitätsstandards, das Gesundheitswesen und das gute Bildungssystem. 88 % empfinden Österreich als friedlich und auch die politische Lage wird von 78 % der Teilnehmer als stabil bezeichnet.

     


     

    Da wuerde mich mal der Stand der Schweiz interessieren. Glaube wir stehen da auch nicht auf der positiven Seite. Sind wir doch eher als Rechtsgesinnte verschrien.Denke ich mal. Ist meine Wahrnehmung. Wir gelten zwar als freundlich ,aber als sehr zurückhaltend,ja eher Reserviert gegenüber Zuwanderern. Ich als offener und empfänglicher Mensch stosse auch manchmal auf Unverständnis wenn ich mal jemand einfach so anspreche. Ich bin eben Kontakt freundlich. Ausländer reagieren da besser auf mich. Vor allem Österreicher,Deutsche und Menschen aus südlichen Ländern. Das ist meine Erfahrung in der Schweiz. Vielleicht kannst Du,Guenter mir mal sagen wo da die Schweiz steht. ich habe mich damit nicht so befasst. Schreibe nur aus meiner Sicht und was diese mir sagen. Erstaunlich ist, dass es viele Deutsche gibt die mit viel Hoffnung in die Schweiz einreisen und enttäuscht wieder zurückwandern.

    Mich erstaunt es dass ausgerechnet die Oesterreicher auf dem 2.Platz landen. Ich war vor vielen Jahren einmal in Wien und erlebte die Wiener als sehr charmant und freundlch. Gemütlichkeit inbegriffen mit damals noch den Heurigen Lokalen. Mit meiner Familie fuhr ich sechs Jahre lang in die Winterferien zum Skilaufen ins Tirol. Auch da Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit sehr schoen.  Ich kann das nicht verstehen. Und das ist noch nicht lange her. Ich erlebe die Oesterreicher in der Schweiz als uns sehr zugetan. Nur ein einziger hat mal ganz frech bemerkt: An der Schweizer Küche ist nur der Preis hochwertig! Lach!! Stimmt schon dass die Österreicher besser Wienerschnitzel,Apfelschmarren oder wie das heisst,Linzertorte und Sachertorte zubereiten koennen. Spass!

    Als Tourist ist vieles schön, was im alltäglichen Leben nicht der Fall ist. Touristen werden auch anders behandelt, weil sie Geld bringen.

  • 03.07.22, 18:40

     

    Malsehen2020:

     

    Ruth H.:

     

    Malsehen2020:

     

    Ruth H.:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

    Mangel an Gastfreundlichkeit


    Laut der Umfrage, an der rund 13.000 im Ausland lebende Personen   2017 teilgenommen haben - landete Österreich auf dem zweiten Platz der unfreundlichsten Länder weltweit direkt hinter Kuwait. Demnach sind die Österreicher und Österreicherinnen den Expats -Menschen, die aus beruflichen Gründen für einige Jahre im Ausland leben müssen -gegenüber nicht sehr gastfreundlich und es fällt den meisten schwer, sich hier einzugewöhnen. 
    Allerdings gab es deutliche Pluspunkte für die Sicherheit, die hohen Qualitätsstandards, das Gesundheitswesen und das gute Bildungssystem. 88 % empfinden Österreich als friedlich und auch die politische Lage wird von 78 % der Teilnehmer als stabil bezeichnet.

     


     

    Da wuerde mich mal der Stand der Schweiz interessieren. Glaube wir stehen da auch nicht auf der positiven Seite. Sind wir doch eher als Rechtsgesinnte verschrien.Denke ich mal. Ist meine Wahrnehmung. Wir gelten zwar als freundlich ,aber als sehr zurückhaltend,ja eher Reserviert gegenüber Zuwanderern. Ich als offener und empfänglicher Mensch stosse auch manchmal auf Unverständnis wenn ich mal jemand einfach so anspreche. Ich bin eben Kontakt freundlich. Ausländer reagieren da besser auf mich. Vor allem Österreicher,Deutsche und Menschen aus südlichen Ländern. Das ist meine Erfahrung in der Schweiz. Vielleicht kannst Du,Guenter mir mal sagen wo da die Schweiz steht. ich habe mich damit nicht so befasst. Schreibe nur aus meiner Sicht und was diese mir sagen. Erstaunlich ist, dass es viele Deutsche gibt die mit viel Hoffnung in die Schweiz einreisen und enttäuscht wieder zurückwandern.

    Mich erstaunt es dass ausgerechnet die Oesterreicher auf dem 2.Platz landen. Ich war vor vielen Jahren einmal in Wien und erlebte die Wiener als sehr charmant und freundlch. Gemütlichkeit inbegriffen mit damals noch den Heurigen Lokalen. Mit meiner Familie fuhr ich sechs Jahre lang in die Winterferien zum Skilaufen ins Tirol. Auch da Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit sehr schoen.  Ich kann das nicht verstehen. Und das ist noch nicht lange her. Ich erlebe die Oesterreicher in der Schweiz als uns sehr zugetan. Nur ein einziger hat mal ganz frech bemerkt: An der Schweizer Küche ist nur der Preis hochwertig! Lach!! Stimmt schon dass die Österreicher besser Wienerschnitzel,Apfelschmarren oder wie das heisst,Linzertorte und Sachertorte zubereiten koennen. Spass!

    Du musst auch immer unterscheiden ob du es mit jemand im Fremdenverkehr zu tun hast die ja von dir

    leben und deswegen nett sind oder mit einer Privatperson.

    Ich denke nicht. Es kommt auch drauf an wie man auf eine Person zu geht. Als ich ein halbes Jahr in Israel war, hatte ich guten Kontakt zu den Einheimischen. Andere aus der Gruppe  hatten ueberhaupt keinen.  In England war es schon schwieriger fuer mich. Ich empfand die Engländer als sehr Konservativ und nicht gerade Fremdenfreundlich. In der Familie wo ich 3 Monate war, fand ich ueberhaupt keinen Zugang. Erst  als ich begann dort im Spital zu arbeiten, fiel es mir leichter. Aber auch da war es nicht wie ich es mir gewohnt war. Den meisten Kontakt hatte ich da mit anderen Ausländern.

    Gerade von den Engländern kann ich das Gegenteil behaupten,waren eigentlich alle sehr nett.

    Ja wenn man als Tourist dort ist. Wenn man dort lebt ist es nicht ganz so.

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