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Diskussion

  • Was bewegt dich? Was beschäftigt dich?

    von Andi aus Wels
    02.02.21, 19:28

    Runder Tisch für alle Themen die besprochen gehören.

    6 Beiträge (zum ältesten Beitrag)
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Beiträge

  • 10.04.21, 16:53 - Zuletzt bearbeitet 10.04.21, 17:01.

    Einsamkeit.jpg YouTube ... youtu.be/DwqwRYe6fKA
     

    Darin höre ich Aussagen, die ich gut verstehe, in denen ich mich wiederfinde ...

    • Wenn du dich einsam fühlst, dann bist du einsam.
    • Einsamkeit kann jeden treffen - Geld, Ruhm, Macht, Schönheit, Sozialkompetenz, ein feiner Charakter - alle dass kann dich nicht vor Einsamkeit schützen; denn sie liegt in deiner Natur.
    • Meistens entsteht chronische Einsamkeit versehentlich.
    • Einsamkeit ist statistisch gesehen tödlicher als Übergewicht, und genauso tödlich wie eine Schachtel Zigaretten am Tag.
    • Denn ersten Schritt, den du tun kannst, ist zu akzeptieren, dass Einsamkeit ein völlig normales Gefühl ist, für das man sich nicht schämen muss.

    👀

    Ja, ich fühle mich einsam; ich habe dieses gefühlte Loch in mir (Bild oben) ... trotz Geld, Ruhm, Macht, Schönheit, Sozialkompetenz und einem feinen Charakter 😇 (... schön wär's 😂 )

    _______________________________

    Ich mag diese einfachen und

    illustrierten Erklärungen auf

    Dinge Erklärt - Kurzgesagt

  • 09.04.21, 21:13

    Schmidtchen ... (07.04.2021 23:02):

    In den letzten Wochen hat mich auch diese eine Frage beschäftigt ...

    🤔

    Wann im Leben sollte man sagen können „Ich habe mein Lebensziel erreicht“.

    Diese Frage ergab sich aus einem Gespräch, bei der ich eben genau das sagte ... dass ich eigentlich mein Lebensziel erreicht habe, dass ich schon so vieles und „für mich alles und genügend“ erlebt habe.

    Die Reaktion meines Gegenübers auf meine Aussage war Verwunderung und etliche Gegenargumente. Das war für mich auch nachvollziehbar, denn so viele Lebensberater und Coach-Angebote geben ja genau diese Maxime vor ... „Nur mit konkreten Zielen vor Augen kommst du weiter zum Erfolg und zum Glück im Leben".

    Was aber, wenn man unerwartet eben vielleicht keine Zeit mehr hat, um sein Lebensziel zu erreichen - vielleicht durch einen (tödlichen) Unfall oder eine Erkrankung. Wäre es dann nicht als Konsequenz dieser Maxime, dass man sagen müsste ... „Ich habe mein Lebensziel nicht erreicht".

    Für mich ein schönes Nachdenken.

    Es fällt mir schwer zu glauben, dass man sein Lebensziel wahrhaftig erreichen kann ... gibt es doch immer weiter zu lernen, zu fragen, zu lesen, zu sehen, zu erleben ... Vielleicht hängt es auch damit zusammen, was man als Lebensziel definiert. (Vor allem wenn wir davon ausgehen, dass die Definition eines Zieles realistisch, zeitlich definiert und damit messbar und konkret sein sollte).

    Wenn man andererseits durch eine Krankheit aus dem Leben gerissen wird, dann hat man ebenfalls sein Lebensziel erreicht ... weil wahrscheinlich alles was zu dieser Erkrankung und dem Umgang damit dazu geführt hat, das Gefühl zu haben sein Lebensziel erreicht zu haben.

    Bei einem plötzlichen Ableben wie Unfall oder Sekundenherztod bleibt wohl keine Zeit für Reflexion und doch hat man alles erreicht, was man bis zu diesem Zeitpunkt im Leben erreichen konnte.

    Ich bin sicher, dass es wichtig ist, Ziele im Leben zu haben ... erreichbare Ziele im Beruf, beim Hobby und im Leben ... jedes erreichte Ziel ist ein Meilenstein in meinem Leben bis ich mein Lebensziel, den Tod erreicht habe.

  • 07.04.21, 23:21 - Zuletzt bearbeitet 07.04.21, 23:46.

    Und es beschäftigt mich auch die Frage, warum sich - zumindest für mich gefühlt - die Art und Weise der Diskussionen hier im Forum in letzter Zeit verändert hat.

    Irgendwie vermisse ich zb. die vielen anregenden Themen und Beiträge von SUMMERFEELING (Braunau am Inn), und auch die Gelegenheit, dass sich mehr Menschen an den Gesprächen beteiligen. Ich habe den Eindruck, dass sich nur mehr wenige und meist die gleiche Personen daran beteiligen.

    Ich frage mich da nämlich schon auch selber, ob es vielleicht einen Grund für diese Distanz gibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass so manches in letzter Zeit da nicht gerade einladend und vertrauensfördend war (Beleidigungen, Unterstellungen, Aggression, Sexismus, u.ä.)

    Ich finde diese Entwicklung echt schade, denn Corona-bedingt ist das hier nun mal auf dieser Plattform schon auch ein guter und virenfreier 😷 Ort für (Ersatz)Begegnungen ... für das unkomplizierte Leben, später dann wieder, da draußen.

    Für mich ein bisschen ein wehmütiges Nachdenken.

  • In den letzten Wochen hat mich auch diese eine Frage beschäftigt ...

    🤔

    Wann im Leben sollte man sagen können „Ich habe mein Lebensziel erreicht“.

    Diese Frage ergab sich aus einem Gespräch, bei der ich eben genau das sagte ... dass ich eigentlich mein Lebensziel erreicht habe, dass ich schon so vieles und „für mich alles und genügend“ erlebt habe.

    Die Reaktion meines Gegenübers auf meine Aussage war Verwunderung und etliche Gegenargumente. Das war für mich auch nachvollziehbar, denn so viele Lebensberater und Coach-Angebote geben ja genau diese Maxime vor ... „Nur mit konkreten Zielen vor Augen kommst du weiter zum Erfolg und zum Glück im Leben".

    Was aber, wenn man unerwartet eben vielleicht keine Zeit mehr hat, um sein Lebensziel zu erreichen - vielleicht durch einen (tödlichen) Unfall oder eine Erkrankung. Wäre es dann nicht als Konsequenz dieser Maxime, dass man sagen müsste ... „Ich habe mein Lebensziel nicht erreicht".

    Für mich ein schönes Nachdenken.

  • 05.04.21, 21:13 - Zuletzt bearbeitet 05.04.21, 21:53.

    In den letzten Tagen hat mich diese eine Frage beschäftigt ...

    🤔

    Kann es sein, dass in früheren, indigenen Kulturen so manche Wahrheit schon bekannt war, welche sich erst heute zu manifestieren und zu bestätigen scheint?!

    Ich bin aufgewachsen mit den Erzählungen, dass gewisse Urvölker Angst davor hatten, fotografiert zu werden. Es herrschte der Aberglaube, dass durch das Bild eines Menschen ein Teil seiner Seele festgehalten oder weggenommen wird.

    Neulich kam mir diese eine Frage, als ich in den sozialen Medien durch diese Unmenge an Selbstportraits und perfekten Darstellungen und Inszenierungen irgendwie überfordert war - irgendwie blieb da bei mir so ein Gefühl der Leere, Unberührtheit und Entfremdung.

    Kann es vielleicht sein, dass sich so mancher YouTube-Star oder Influecer in dieser Unmenge an eigenen Bildern und perfekten Darstellungen von sich selbst verliert; dass diese Menschen ihre eigene "Persönlichkeit und Seele" im Wesentlichen nur mehr in diesen Abbildungen von sich selbst wahrnehmen?

    Letztlich zeigt auch jedes Foto immer nur etwas Vergangenes. Neben all den schönen und wertvollen Aspekten von Fotos und Filmen - eben die Erinnerung an vergangene Momente und Menschen - so ist es doch immer auch nicht mehr etwas Gegenwärtiges; mein Selfie von eben jetzt ist schon nicht mehr real - es ist meine Vergangenheit.

    Ich mag dieses Nachdenken über mögliche Weisheiten alter Völker. Vielleicht hatten diese Kulturen etwas in ihrer Weisheit, was zwar nicht für ihre eigene Epoche galt, aber sehr wohl als Wahrheit für spätere Zeiten bestimmt war. Vielleicht werden wir ja auch irgendwann mal erkennen, dass die frühere Angst der Menschen vor Geschwindigkeit (die ersten Eisenbahnen) in dieser "Zukunft der ewigen Beschleunigung" etwas Wahres in sich trug ... "Warten, bis die Seele nachkommt".

    Für mich ein spannendes Nachdenken.

    _________________________________________

    Interessanter Podcast eines Fotografen:

    "Stehlen Fotos unsere Seele?" (YouTube)

  • 03.02.21, 10:07

    Für den Anfang - Erster - 😂😘🕺💪👁️
    IMG_20210203_094426.jpg

    Heute nur ein Film. Jedoch der hat es in Sich. 😭😍

    1. Das Schicksal ist ein mieser Verräter.

    Ein Film über Vergänglichkeit. Ängste sich zu verlieben und geliebt zu werden und zu sterben. Was bedeutet Leben.

    Wunderbar 126 Minuten sinnlich betörende Bilder und Dialoge über die Sinnhaftigkeit zu Leben, zu Lieben und zu Lächeln.

    Die zwei jungen Hauptdarsteller kenne schon von Einigen wunderbaren Filmen. Bis in die letzte Nebenrolle - Williem Dafoe als zynisch zerbrochener Autor - sehr gut besetzt. Danke für diesen Genuss und Erlösung. 5 von 5 Punkte.

    Zusätzlich auf der Blu-ray die erweiterte 133 Minuten Fassung in Englischer Originalfassung. Film ab. 😍😭🤗💪👁️