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  • Partnersuche.....oder die Kunst sich garantiert einen unpassenden Deckel zu suchen.

    Diskussion · 348 Beiträge · 68 Gefällt mir · 10.193 Aufrufe

    Ich Weiss nicht ob es daran liegt dass ich generell sehr heikel in meiner partner Wahl bin, aber mir fällt immer wieder auf dass sehr unpassende Anfragen an mich gerichtet werden. Woran liegt DAS?

    Wenn mich ein Mann anschreibt der altersmässig mein Vater sein könnte, glaubt dieser wirklich dass ich oder eine andere Frau da grosses Interesse hat?

    Natürlich kann solch eine Beziehung in manchen Fällen funktionieren. 

    Mir geht aber das Gefühl ab bei vielen Menschen, was zueinander passen könnte. 

    Liegt das nur am Internet. Man probiert halt trotzdem... Frei nach dem Motto "weils eh wurscht is"?

    Ich finde es jedenfalls für mich in letzer Zeit eher mühsam und (obwohl ich eigentlich nicht unhöflich bin) ignoriere ich diese anfragen. Und generell unpassende Anfragen.

    Wie seht ihr das? 

    21.01.21, 17:16

Beiträge

  • 22.09.21, 10:42

    Eduard (22.09.2021 09:14):

    Holunder (22.09.2021 07:30):

    Es geht nicht um "altbewährtes" oder nicht. Beispiel: Wenn die Ex Frau immer Zitronenkuchen gebacken hat.... wieso jetzt auf einmal Schokokuchen? Man kann doch weiterhin Zitronenkuchen zubereiten....Nur als ganz ganz banales Beispiel. Wunsch nach Veränderung: jein, aber im Sinne von ein neuer Mensch ist halt keine Zwillingskopie des vorherigen, natürlich steht bei sowas Veränderung ganz automatisch im Raum und das ist gut so. Es geht um loslassen des alten, gewohnten und ein sich-einlassen auf etwas neues. Natürlich ist Vertrauen erforderlich, aber trotz nicht nur positiver Erfahrungen habe ich grundsätzlich Vertrauen in die Menschen, das ist der Anfang vom allem. Wie soll etwas neues wachsen, wenn man schon mit Misstrauen startet ? Das empfinde ich nicht als Naivität, sondern als wertschätzende Grundeinstellung.

    Guten Morgen! Viele interessante Punkte erwähnst du da ...

    Wer will denn eine exakte Kopie des Ex-Partners? Davon abgesehen, dass das vollständig nie möglich sein wird: wenn es sich um eine aktive Trennung gehandelt hat (wie in den allermeisten Fällen), dann würde man ja dadurch die Grundlage für die nächste Trennung gleich mit übernehmen :P

    Schoko- vs. Zitronenkuchen als Metapher würde ich als guten Start betrachten, um mal klein anzufangen und mit besagten Experimenten ein wenig Übung zu bekommen. Alles, womit sich "spielen" lässt, d.h. wo nicht das Gefühl besteht, dass das eigene Selbst davon abhängt, schafft Leichtigkeit; und die ist häufig im Lauf der Jahre verlorengegangen.

    Was sich letztendlich ändern sollte, deutest du nur vage an. Aus einem Langschläfer wird mit einiger Sicherheit kein Frühaufsteher werden ... und die Antwort auf die Frage, wer sich wofür "zuständig" fühlt, kann sich ändern, ausreichend Verständnis vorausgesetzt. Was aus meiner Sicht überhaupt die Basis für alles ist, ein wenig Offenheit und miteinander reden zu können, nicht nur über Trivialitäten.

    Erstmal vorsichtig zu sein bedeutet nicht automatisch Misstrauen, das wäre in der Tat ein schlechter Beginn, sondern eben nur wenig oder kein Vertrauen. Aber Vertrauen bezieht sich ja nicht auf alles in gleichem Ausmaß. Es gibt beispielsweise Menschen, die kommen regelmäßig zu spät. Da kannst du auch darauf "vertrauen" ;) ... und wenn ich das eh schon weiß und damit rechnen kann, halte ich das auch nicht für schlimm. Unzuverlässigkeit möchte ich demgegenüber nicht akzeptieren, das ist nicht das selbe.

    Ein anderes Beispiel wäre, wenn ich mit jemandem über etwas Persönliches spreche - und auch explizit dazusage, dass das bitte ein Thema unter uns bleiben sollte. Das bedeutet, dass das auch nicht bei der "besten Freundin" landet oder wo auch immer ... mein diesbezügliches Vorschuss-Vertrauen ist inzwischen Null ... das müsste wenn möglich erst mit der Zeit entstehen, und bis dahin verhalte ich mich so, als ob es nicht gerechtfertigt wäre. Schließlich ist es meine Entscheidung, worüber ich reden mag ;)

    Noch etwas zum Thema Loslassen: ich halte Gewohnheiten erstmal für etwas Positives, weil sie Struktur geben und vieles einfacher machen. Wichtig ist allerdings auch, solchige in Frage stellen zu können und zu ändern, wenn sie negativ wirken. Spätestens nach dem Teenager-Alter hat jeder Mensch eine Vorgeschichte, da kannst du nicht erwarten, dass sich alles auf einmal ändert. Vom Couch Potato zum Triathleten? Eher nicht, außer es gibt ein extrem starkes Bedürfnis in diese Richtung (jenseits einer eventuellen Midlife-Krise :P ). Ich frage mich eher, wie die zahlreichen doch sehr ausgeprägt auf sportliche Betätigung fixierten Frauen hier (nach dem Motto: jedes Wochenende zumindest ein Berg oder eine Kletterwand zu besteigen) damit umgehen werden, wenn sie dazu mal selbst nicht in der Lage sein werden. Oder die Angehörigen der Kategorie "ich bin attraktiv", die sich zum allergrößten Teil über ihr Aussehen definieren. Was im Übrigen für alle Männer, die hier Fotos kommentieren, das absolute Thema Nr. 1 zu sein scheint. Vielleicht gibt's ja wirklich so viele Menschen, bei denen unter dem Oberflächlichen noch sehr viel Entwicklungspotenzial besteht, um das mal so auszudrücken ;)

    Hast du ein konkretes, unverfängliches Beispiel in Bezug auf nicht stattfindendes Loslassen und Veränderung, jenseits des Zitronenkuchens?

    Haben vergessen zu kommentieren was du über supersportliche Betätigung usw. sagst..... ja, das habe ich mich selber auch schon gefragt - alle Achtung wenn man >50 so eine Sportskanone sein kann (ich bin es gar nicht), aber es schreckt mich bei Männern ab, weil sie mir das Gefühl geben, da kann ich eh nie mithalten, das ist mir zuviel. Wer jedes Wochenende auf irgendwelche 3000m Gipfel klettern muss und ansonsten auch 5x die Woche aktiv Sport treibt - neben einem Vollzeitjob - wann hat die Person bitte Zeit für was anderes ?  Man kann von heute auf morgen unfähig sein, sich ober sportlich zu verhalten, das kann ruckzuck gehen. Dann bleibt eine Depression auf dem Sofa ? Attraktivität liegt bekanntlich im Auge des Betrachters......und um dem Thema des Diskussionstitel gerecht zu werden...jeder Topf hat (hoffentlich!) seinen richtigen Deckel !!!!

  • 22.09.21, 10:35

    Eduard (22.09.2021 09:14):

    Holunder (22.09.2021 07:30):

    Es geht nicht um "altbewährtes" oder nicht. Beispiel: Wenn die Ex Frau immer Zitronenkuchen gebacken hat.... wieso jetzt auf einmal Schokokuchen? Man kann doch weiterhin Zitronenkuchen zubereiten....Nur als ganz ganz banales Beispiel. Wunsch nach Veränderung: jein, aber im Sinne von ein neuer Mensch ist halt keine Zwillingskopie des vorherigen, natürlich steht bei sowas Veränderung ganz automatisch im Raum und das ist gut so. Es geht um loslassen des alten, gewohnten und ein sich-einlassen auf etwas neues. Natürlich ist Vertrauen erforderlich, aber trotz nicht nur positiver Erfahrungen habe ich grundsätzlich Vertrauen in die Menschen, das ist der Anfang vom allem. Wie soll etwas neues wachsen, wenn man schon mit Misstrauen startet ? Das empfinde ich nicht als Naivität, sondern als wertschätzende Grundeinstellung.

    Guten Morgen! Viele interessante Punkte erwähnst du da ...

    Wer will denn eine exakte Kopie des Ex-Partners? Davon abgesehen, dass das vollständig nie möglich sein wird: wenn es sich um eine aktive Trennung gehandelt hat (wie in den allermeisten Fällen), dann würde man ja dadurch die Grundlage für die nächste Trennung gleich mit übernehmen :P

    Schoko- vs. Zitronenkuchen als Metapher würde ich als guten Start betrachten, um mal klein anzufangen und mit besagten Experimenten ein wenig Übung zu bekommen. Alles, womit sich "spielen" lässt, d.h. wo nicht das Gefühl besteht, dass das eigene Selbst davon abhängt, schafft Leichtigkeit; und die ist häufig im Lauf der Jahre verlorengegangen.

    Was sich letztendlich ändern sollte, deutest du nur vage an. Aus einem Langschläfer wird mit einiger Sicherheit kein Frühaufsteher werden ... und die Antwort auf die Frage, wer sich wofür "zuständig" fühlt, kann sich ändern, ausreichend Verständnis vorausgesetzt. Was aus meiner Sicht überhaupt die Basis für alles ist, ein wenig Offenheit und miteinander reden zu können, nicht nur über Trivialitäten.

    Erstmal vorsichtig zu sein bedeutet nicht automatisch Misstrauen, das wäre in der Tat ein schlechter Beginn, sondern eben nur wenig oder kein Vertrauen. Aber Vertrauen bezieht sich ja nicht auf alles in gleichem Ausmaß. Es gibt beispielsweise Menschen, die kommen regelmäßig zu spät. Da kannst du auch darauf "vertrauen" ;) ... und wenn ich das eh schon weiß und damit rechnen kann, halte ich das auch nicht für schlimm. Unzuverlässigkeit möchte ich demgegenüber nicht akzeptieren, das ist nicht das selbe.

    Ein anderes Beispiel wäre, wenn ich mit jemandem über etwas Persönliches spreche - und auch explizit dazusage, dass das bitte ein Thema unter uns bleiben sollte. Das bedeutet, dass das auch nicht bei der "besten Freundin" landet oder wo auch immer ... mein diesbezügliches Vorschuss-Vertrauen ist inzwischen Null ... das müsste wenn möglich erst mit der Zeit entstehen, und bis dahin verhalte ich mich so, als ob es nicht gerechtfertigt wäre. Schließlich ist es meine Entscheidung, worüber ich reden mag ;)

    Noch etwas zum Thema Loslassen: ich halte Gewohnheiten erstmal für etwas Positives, weil sie Struktur geben und vieles einfacher machen. Wichtig ist allerdings auch, solchige in Frage stellen zu können und zu ändern, wenn sie negativ wirken. Spätestens nach dem Teenager-Alter hat jeder Mensch eine Vorgeschichte, da kannst du nicht erwarten, dass sich alles auf einmal ändert. Vom Couch Potato zum Triathleten? Eher nicht, außer es gibt ein extrem starkes Bedürfnis in diese Richtung (jenseits einer eventuellen Midlife-Krise :P ). Ich frage mich eher, wie die zahlreichen doch sehr ausgeprägt auf sportliche Betätigung fixierten Frauen hier (nach dem Motto: jedes Wochenende zumindest ein Berg oder eine Kletterwand zu besteigen) damit umgehen werden, wenn sie dazu mal selbst nicht in der Lage sein werden. Oder die Angehörigen der Kategorie "ich bin attraktiv", die sich zum allergrößten Teil über ihr Aussehen definieren. Was im Übrigen für alle Männer, die hier Fotos kommentieren, das absolute Thema Nr. 1 zu sein scheint. Vielleicht gibt's ja wirklich so viele Menschen, bei denen unter dem Oberflächlichen noch sehr viel Entwicklungspotenzial besteht, um das mal so auszudrücken ;)

    Hast du ein konkretes, unverfängliches Beispiel in Bezug auf nicht stattfindendes Loslassen und Veränderung, jenseits des Zitronenkuchens?

    Also....Punkt für Punkt...."Wer will eine exakte Kopie des Ex...." - ob man es glaubt oder nicht, ja, das gibt es und zwar wenn der Mann verlassen worden ist - ich spreche aus persönlichem Erfahrungsschatz - wurde eine bessere Kopie derjenigen gesucht, die verlassen hat. Wenn die Trennung nicht aktiv war, sondern erlitten wurde, wird zwar zuerst die Ex als böse dargestellt, aber im Laufe der Zeit soll man ihr dann doch ähneln, weil es ja so schön war. Das ist sicher nicht allgemein anwendbar für alle Fälle, aber es passiert. Es geht ja nicht drum, hier Allgemeinregeln aufzustellen, sondern jeder kann nur über das berichten, was ihm widerfahren ist und daraus setzt sich ein Panoramabild zusammen. 

    Leichtigkeit ist schwerer zu leben als Tiefe, aber lebenswichtig: meiner persönlichen Erfahrung nach ist Tiefe notwendig, um überhaupt mit Leichtigkeit leben zu können (nicht oberflächlich, sondern leicht!) und nur wer Tiefe besitzt, ist auch einer beflügelnden Leichtigkeit fähig.

    Vertrauen - wer was erfährt oder seiner Freundin erzählt - da kann ich nichts zu sagen. Ich finde es ganz normal, dass sich jeder selbst überlegt, wem er was anvertraut, das geht nach Bauchgefühl - man fliegt trotzdem mal auf die Nase - aber das sollte einen nicht davon abhalten, ein Urvertrauen beizubehalten. 

    Gewohnheiten: ja, stimmt, sie geben Struktur, aber sie dürfen nicht einengend sein und nicht übergreifend auf die andere Person.Ich habe nie behauptet, dass ich erwarte, dass ich jemand grundlegend ändert - aber einen Schritt in Richtung andere Person setze ich schon voraus als notwendig, wenn eine Freundschaft/Partnerschaft langlebig sein soll.  Ein echtes Beispiel aus der Vergangenheit : ich bin Frühaufsteher, der andere Langschläfer - ok - passt. In einem Urlaub von 15 Tagen bin ich 15 mal "spät" aufgestanden und der andere ist mir kein einziges Mal entgegengekommen um zu sagen "OK, danke dass du mich schlafen lässt, heute steh ich mal etwas früher mit dir zusammen auf." -  Dies trotz meiner expliziten Bitte, einmal den inneren Schweinehund zu bekämpfen und etwas früher an den Strand zu gehen als mittags :-(  DAS meine ich damit, einen Schritt in Richtung der anderen Person zu tun, und nicht immer nur egoistisch in seinen alten Gewohnheiten zu kleben. 

    Nicht stattfindendes Loslassen, ein unverfängliches Beispiel - na ja, da ist noch ein praktisches Beispiel: der Code für den Safe im Hotelzimmer - voll banal aber eigentlich gar nicht banal - ER will die Nummer XXXX mit der Begründung, dass er auch mit seiner Ex schon immer diesen Code benutzt hat.....ich erwarte in diesem Fall, dass er "loslässt" und wir uns gemeinsam auf einen neu ausgedachten Code einigen können, der nichts mit der Ex zu tun hat - ist das zuviel verlangt ? Ich denke nicht, und wenn ja, dann habe ich Pech gehabt, ich schraube bestimmte Erwartungen an beziehungsfähigen Verhaltensweisen nicht runter, nur weil jemand manisch an seiner Vergangenheit festklammert. Dann eben nicht !  Ich bin ja auch bereit, umzudenken und eine neue Zahlungskombination zu finden und eben nicht die zu benutzen, die mir seit 30 Jahren vertraut war.....

  • 22.09.21, 09:36

    Eduard (22.09.2021 09:14):

    Holunder (22.09.2021 07:30):

    Es geht nicht um "altbewährtes" oder nicht. Beispiel: Wenn die Ex Frau immer Zitronenkuchen gebacken hat.... wieso jetzt auf einmal Schokokuchen? Man kann doch weiterhin Zitronenkuchen zubereiten....Nur als ganz ganz banales Beispiel. Wunsch nach Veränderung: jein, aber im Sinne von ein neuer Mensch ist halt keine Zwillingskopie des vorherigen, natürlich steht bei sowas Veränderung ganz automatisch im Raum und das ist gut so. Es geht um loslassen des alten, gewohnten und ein sich-einlassen auf etwas neues. Natürlich ist Vertrauen erforderlich, aber trotz nicht nur positiver Erfahrungen habe ich grundsätzlich Vertrauen in die Menschen, das ist der Anfang vom allem. Wie soll etwas neues wachsen, wenn man schon mit Misstrauen startet ? Das empfinde ich nicht als Naivität, sondern als wertschätzende Grundeinstellung.

    Guten Morgen! Viele interessante Punkte erwähnst du da ...

    Wer will denn eine exakte Kopie des Ex-Partners? Davon abgesehen, dass das vollständig nie möglich sein wird: wenn es sich um eine aktive Trennung gehandelt hat (wie in den allermeisten Fällen), dann würde man ja dadurch die Grundlage für die nächste Trennung gleich mit übernehmen :P

    Schoko- vs. Zitronenkuchen als Metapher würde ich als guten Start betrachten, um mal klein anzufangen und mit besagten Experimenten ein wenig Übung zu bekommen. Alles, womit sich "spielen" lässt, d.h. wo nicht das Gefühl besteht, dass das eigene Selbst davon abhängt, schafft Leichtigkeit; und die ist häufig im Lauf der Jahre verlorengegangen.

    Was sich letztendlich ändern sollte, deutest du nur vage an. Aus einem Langschläfer wird mit einiger Sicherheit kein Frühaufsteher werden ... und die Antwort auf die Frage, wer sich wofür "zuständig" fühlt, kann sich ändern, ausreichend Verständnis vorausgesetzt. Was aus meiner Sicht überhaupt die Basis für alles ist, ein wenig Offenheit und miteinander reden zu können, nicht nur über Trivialitäten.

    Erstmal vorsichtig zu sein bedeutet nicht automatisch Misstrauen, das wäre in der Tat ein schlechter Beginn, sondern eben nur wenig oder kein Vertrauen. Aber Vertrauen bezieht sich ja nicht auf alles in gleichem Ausmaß. Es gibt beispielsweise Menschen, die kommen regelmäßig zu spät. Da kannst du auch darauf "vertrauen" ;) ... und wenn ich das eh schon weiß und damit rechnen kann, halte ich das auch nicht für schlimm. Unzuverlässigkeit möchte ich demgegenüber nicht akzeptieren, das ist nicht das selbe.

    Ein anderes Beispiel wäre, wenn ich mit jemandem über etwas Persönliches spreche - und auch explizit dazusage, dass das bitte ein Thema unter uns bleiben sollte. Das bedeutet, dass das auch nicht bei der "besten Freundin" landet oder wo auch immer ... mein diesbezügliches Vorschuss-Vertrauen ist inzwischen Null ... das müsste wenn möglich erst mit der Zeit entstehen, und bis dahin verhalte ich mich so, als ob es nicht gerechtfertigt wäre. Schließlich ist es meine Entscheidung, worüber ich reden mag ;)

    Noch etwas zum Thema Loslassen: ich halte Gewohnheiten erstmal für etwas Positives, weil sie Struktur geben und vieles einfacher machen. Wichtig ist allerdings auch, solchige in Frage stellen zu können und zu ändern, wenn sie negativ wirken. Spätestens nach dem Teenager-Alter hat jeder Mensch eine Vorgeschichte, da kannst du nicht erwarten, dass sich alles auf einmal ändert. Vom Couch Potato zum Triathleten? Eher nicht, außer es gibt ein extrem starkes Bedürfnis in diese Richtung (jenseits einer eventuellen Midlife-Krise :P ). Ich frage mich eher, wie die zahlreichen doch sehr ausgeprägt auf sportliche Betätigung fixierten Frauen hier (nach dem Motto: jedes Wochenende zumindest ein Berg oder eine Kletterwand zu besteigen) damit umgehen werden, wenn sie dazu mal selbst nicht in der Lage sein werden. Oder die Angehörigen der Kategorie "ich bin attraktiv", die sich zum allergrößten Teil über ihr Aussehen definieren. Was im Übrigen für alle Männer, die hier Fotos kommentieren, das absolute Thema Nr. 1 zu sein scheint. Vielleicht gibt's ja wirklich so viele Menschen, bei denen unter dem Oberflächlichen noch sehr viel Entwicklungspotenzial besteht, um das mal so auszudrücken ;)

    Hast du ein konkretes, unverfängliches Beispiel in Bezug auf nicht stattfindendes Loslassen und Veränderung, jenseits des Zitronenkuchens?

    Hi Eduard,...

    ich klinke mich an dieser Stelle mal ein......... ;-)

    Da steht sehr vieles - schön ausformuliert - was ich grundsätzlich teile!

    Auf Plattformen - und diese Plattform hier fand ich grundsätzlich mal angenehm, weil es nicht nur und ausschließlich ums "Poppen" (sry) geht - ist es halt schwierig, die klassischen "Dater" von Menschen zu unterscheiden, die tatsächlich eine neue Partnerschaft eingehen wollen.

    Immer wieder ein Problem...............

    Es ist allmählich mühsam und kostet unnötig Zeit, wieder mal vor jemanden zu sitzen, der "eigentlich" ganz andere Vorstellungen hat als man selbst und es halt wieder und wieder "probiert"....

    Ein Weg zur Lösung wäre vermutlich, ein Forum zu gründen, das Gleichgesinnten eine Plattform bietet.

    Bis dato gescheitert, weil sich diese "Anderen" immer wieder zu Hauf einschleusen und ihr Glück versuchen, wobei ich denke.. für "die Anderen" gibt es eigentlich eh schon genug Möglichkeiten im net...

    Partnersuche um den 50iger+ funktioniert nunmal anders als zwischen 15 und 40.

    Andere Vorgeschichte, anderes Leben, andere Ziele und Vorstellungen.

    Darauf wird ganz häufig nicht eingegangen oder reagiert.

    "Man" tut so wie immer? ... 

    Ich denke, es braucht Realitätssinn, Ausdauer (in den inhaltlich besseren Plattformen) und den Willen, sich vom Eintagsfliegendating zu lösen.

    Zu den Sportbegeisterten: das gleiche "Problem" gibt es umgekehrt auch... Menschen, dies sich ganz stark über Leistungserbringung in der Freizeit definieren.

    Das ist für mich okay... bloß......... es sollen sich die Richtigen finden!

    Ich habe das gelöst, indem ich auf meinem Profil ausdrücklich darauf hinweise, wie ich das sehe.

    Das funktioniert soweit ganz gut.... - ich brauche mich nun nicht mehr täglich auf den nächsten 5Tausender vorbereiten ;-).... - weil der Partner "Pläne" hat, meine Ernährung umstellen und bis zum Umfallen trainieren um mich dann "messen" zu können... ;-)... 

  • 22.09.21, 09:14

    Holunder (22.09.2021 07:30):

    Es geht nicht um "altbewährtes" oder nicht. Beispiel: Wenn die Ex Frau immer Zitronenkuchen gebacken hat.... wieso jetzt auf einmal Schokokuchen? Man kann doch weiterhin Zitronenkuchen zubereiten....Nur als ganz ganz banales Beispiel. Wunsch nach Veränderung: jein, aber im Sinne von ein neuer Mensch ist halt keine Zwillingskopie des vorherigen, natürlich steht bei sowas Veränderung ganz automatisch im Raum und das ist gut so. Es geht um loslassen des alten, gewohnten und ein sich-einlassen auf etwas neues. Natürlich ist Vertrauen erforderlich, aber trotz nicht nur positiver Erfahrungen habe ich grundsätzlich Vertrauen in die Menschen, das ist der Anfang vom allem. Wie soll etwas neues wachsen, wenn man schon mit Misstrauen startet ? Das empfinde ich nicht als Naivität, sondern als wertschätzende Grundeinstellung.

    Guten Morgen! Viele interessante Punkte erwähnst du da ...

    Wer will denn eine exakte Kopie des Ex-Partners? Davon abgesehen, dass das vollständig nie möglich sein wird: wenn es sich um eine aktive Trennung gehandelt hat (wie in den allermeisten Fällen), dann würde man ja dadurch die Grundlage für die nächste Trennung gleich mit übernehmen :P

    Schoko- vs. Zitronenkuchen als Metapher würde ich als guten Start betrachten, um mal klein anzufangen und mit besagten Experimenten ein wenig Übung zu bekommen. Alles, womit sich "spielen" lässt, d.h. wo nicht das Gefühl besteht, dass das eigene Selbst davon abhängt, schafft Leichtigkeit; und die ist häufig im Lauf der Jahre verlorengegangen.

    Was sich letztendlich ändern sollte, deutest du nur vage an. Aus einem Langschläfer wird mit einiger Sicherheit kein Frühaufsteher werden ... und die Antwort auf die Frage, wer sich wofür "zuständig" fühlt, kann sich ändern, ausreichend Verständnis vorausgesetzt. Was aus meiner Sicht überhaupt die Basis für alles ist, ein wenig Offenheit und miteinander reden zu können, nicht nur über Trivialitäten.

    Erstmal vorsichtig zu sein bedeutet nicht automatisch Misstrauen, das wäre in der Tat ein schlechter Beginn, sondern eben nur wenig oder kein Vertrauen. Aber Vertrauen bezieht sich ja nicht auf alles in gleichem Ausmaß. Es gibt beispielsweise Menschen, die kommen regelmäßig zu spät. Da kannst du auch darauf "vertrauen" ;) ... und wenn ich das eh schon weiß und damit rechnen kann, halte ich das auch nicht für schlimm. Unzuverlässigkeit möchte ich demgegenüber nicht akzeptieren, das ist nicht das selbe.

    Ein anderes Beispiel wäre, wenn ich mit jemandem über etwas Persönliches spreche - und auch explizit dazusage, dass das bitte ein Thema unter uns bleiben sollte. Das bedeutet, dass das auch nicht bei der "besten Freundin" landet oder wo auch immer ... mein diesbezügliches Vorschuss-Vertrauen ist inzwischen Null ... das müsste wenn möglich erst mit der Zeit entstehen, und bis dahin verhalte ich mich so, als ob es nicht gerechtfertigt wäre. Schließlich ist es meine Entscheidung, worüber ich reden mag ;)

    Noch etwas zum Thema Loslassen: ich halte Gewohnheiten erstmal für etwas Positives, weil sie Struktur geben und vieles einfacher machen. Wichtig ist allerdings auch, solchige in Frage stellen zu können und zu ändern, wenn sie negativ wirken. Spätestens nach dem Teenager-Alter hat jeder Mensch eine Vorgeschichte, da kannst du nicht erwarten, dass sich alles auf einmal ändert. Vom Couch Potato zum Triathleten? Eher nicht, außer es gibt ein extrem starkes Bedürfnis in diese Richtung (jenseits einer eventuellen Midlife-Krise :P ). Ich frage mich eher, wie die zahlreichen doch sehr ausgeprägt auf sportliche Betätigung fixierten Frauen hier (nach dem Motto: jedes Wochenende zumindest ein Berg oder eine Kletterwand zu besteigen) damit umgehen werden, wenn sie dazu mal selbst nicht in der Lage sein werden. Oder die Angehörigen der Kategorie "ich bin attraktiv", die sich zum allergrößten Teil über ihr Aussehen definieren. Was im Übrigen für alle Männer, die hier Fotos kommentieren, das absolute Thema Nr. 1 zu sein scheint. Vielleicht gibt's ja wirklich so viele Menschen, bei denen unter dem Oberflächlichen noch sehr viel Entwicklungspotenzial besteht, um das mal so auszudrücken ;)

    Hast du ein konkretes, unverfängliches Beispiel in Bezug auf nicht stattfindendes Loslassen und Veränderung, jenseits des Zitronenkuchens?

  • 22.09.21, 07:30

    Eduard (21.09.2021 23:05):

    Holunder (21.09.2021 22:18):

    Gue (21.09.2021 20:03):

    Angelika (21.09.2021 09:27):

    Mir ergeht es genauso und ich empfinde es manchmal als Beleidigung.

    Wenn es nicht gerade Scammer sind, so sind es Männer, die eh nichts mehr zu verlieren haben. Einen Korb mehr oder weniger ist dann egal.  Mir ist auch ein neuer Menschentyp aufgefallen : der Narzisst. Mit einer grenzenlosen Selbstüberschätzung. Wir werden der Flut dieser Menschen nicht Herr.

    Das ist der Nachteil von Socialmedia.

    Ich gehe eher nicht davon aus das diese Plattform zum Betrügen des/der Partner benutzt wird. Wobei ich mir aber sicher bin, das einige Frauen in meinem Alter nur einen Versorger suchen, entweder Emotional oder Materiell. Die sind dann nicht bereit, sich auch nur eine Millimeter weit anzupassen oder Kompromisse einzugehen. 

    Und bitte nicht auch hier die Diskussion, die sich nach kurzem im Kreis dreht, über Narzissten. Für mich hat jeder einen gesunden Narzissmus in sich,  einige wenige übertreiben das aber  maßlos... 

    Bisher sind mir nur Männer "passiert", die null Anpassungsfähigkeit hatten und um Gottes Willen nicht aus ihrem alten Trott und ihren Gewohnheiten ausbrechen wollten.... ich verstehe nicht, wieso das Frauen sein sollten, die keine Kompromisse eingehen ....kenne nur das Gegenteil! Und noch schlimmer....diese null Bereitschaft, mal etwas anderes als "immer" zu tun, zu denken, zu planen........weil es mit der Ex-Frau doch schon immer so gemacht worden ist, und das hat war doch so schön...😱 zum Auszucken!!! Hier geht's nicht um Narzissmus sondern um Starre ! 

    Wie meinst du das, du verstehst nicht, wieso das Frauen sein sollten, die keine Kompromisse eingehen? Im Lauf der Jahre entstehen Gewohnheiten, Erwartungshaltungen (oft unbewusst; fällt ja nicht auf, wenn's ohnehin immer so ist), ganz unabhängig vom Geschlecht, das betrifft also erstmal alle. Bei den Frauen wird's dir halt nicht so auffallen, weil der Kontext in der Regel ein anderer ist ... und wenn jemand aus diesem Rahmen ausbrechen möchte, dann muss er oder sie das bewusst in Angriff nehmen. Oft scheint schon der Gedanke daran Schmerzen zu bereiten ;)

    Ich lese deinen Beitrag ein wenig so, dass das Bedürfnis nach einer Änderung von dir kommt. Ist das Gewünschte für dich dann Altbewährtes oder auch neu? In letzterem Fall, also quasi im Rahmen eines gemeinsamen Experiments (das kann sich auch bei kleinen Dingen schon so anfühlen, sobald sich jemand für das Ergebnis "verantwortlich" fühlt), ist schon ein wenig Vertrauen notwendig - in sich selbst, die Welt im Allgemeinen, und in's Gegenüber. Das beginnt bei einem Vertrauensvorschuss, und der lebt von Erfahrung ... ist also häufig erstmal ein zartes Pflänzchen ...

    Es geht nicht um "altbewährtes" oder nicht. Beispiel: Wenn die Ex Frau immer Zitronenkuchen gebacken hat.... wieso jetzt auf einmal Schokokuchen? Man kann doch weiterhin Zitronenkuchen zubereiten....Nur als ganz ganz banales Beispiel. Wunsch nach Veränderung: jein, aber im Sinne von ein neuer Mensch ist halt keine Zwillingskopie des vorherigen, natürlich steht bei sowas Veränderung ganz automatisch im Raum und das ist gut so. Es geht um loslassen des alten, gewohnten und ein sich-einlassen auf etwas neues. Natürlich ist Vertrauen erforderlich, aber trotz nicht nur positiver Erfahrungen habe ich grundsätzlich Vertrauen in die Menschen, das ist der Anfang vom allem. Wie soll etwas neues wachsen, wenn man schon mit Misstrauen startet ? Das empfinde ich nicht als Naivität, sondern als wertschätzende Grundeinstellung. 

    Eduard (21.09.2021 23:05):

    Holunder (21.09.2021 22:18):

    Gue (21.09.2021 20:03):

    Angelika (21.09.2021 09:27):

    Mir ergeht es genauso und ich empfinde es manchmal als Beleidigung.

    Wenn es nicht gerade Scammer sind, so sind es Männer, die eh nichts mehr zu verlieren haben. Einen Korb mehr oder weniger ist dann egal.  Mir ist auch ein neuer Menschentyp aufgefallen : der Narzisst. Mit einer grenzenlosen Selbstüberschätzung. Wir werden der Flut dieser Menschen nicht Herr.

    Das ist der Nachteil von Socialmedia.

    Ich gehe eher nicht davon aus das diese Plattform zum Betrügen des/der Partner benutzt wird. Wobei ich mir aber sicher bin, das einige Frauen in meinem Alter nur einen Versorger suchen, entweder Emotional oder Materiell. Die sind dann nicht bereit, sich auch nur eine Millimeter weit anzupassen oder Kompromisse einzugehen. 

    Und bitte nicht auch hier die Diskussion, die sich nach kurzem im Kreis dreht, über Narzissten. Für mich hat jeder einen gesunden Narzissmus in sich,  einige wenige übertreiben das aber  maßlos... 

    Bisher sind mir nur Männer "passiert", die null Anpassungsfähigkeit hatten und um Gottes Willen nicht aus ihrem alten Trott und ihren Gewohnheiten ausbrechen wollten.... ich verstehe nicht, wieso das Frauen sein sollten, die keine Kompromisse eingehen ....kenne nur das Gegenteil! Und noch schlimmer....diese null Bereitschaft, mal etwas anderes als "immer" zu tun, zu denken, zu planen........weil es mit der Ex-Frau doch schon immer so gemacht worden ist, und das hat war doch so schön...😱 zum Auszucken!!! Hier geht's nicht um Narzissmus sondern um Starre ! 

    Wie meinst du das, du verstehst nicht, wieso das Frauen sein sollten, die keine Kompromisse eingehen? Im Lauf der Jahre entstehen Gewohnheiten, Erwartungshaltungen (oft unbewusst; fällt ja nicht auf, wenn's ohnehin immer so ist), ganz unabhängig vom Geschlecht, das betrifft also erstmal alle. Bei den Frauen wird's dir halt nicht so auffallen, weil der Kontext in der Regel ein anderer ist ... und wenn jemand aus diesem Rahmen ausbrechen möchte, dann muss er oder sie das bewusst in Angriff nehmen. Oft scheint schon der Gedanke daran Schmerzen zu bereiten ;)

    Ich lese deinen Beitrag ein wenig so, dass das Bedürfnis nach einer Änderung von dir kommt. Ist das Gewünschte für dich dann Altbewährtes oder auch neu? In letzterem Fall, also quasi im Rahmen eines gemeinsamen Experiments (das kann sich auch bei kleinen Dingen schon so anfühlen, sobald sich jemand für das Ergebnis "verantwortlich" fühlt), ist schon ein wenig Vertrauen notwendig - in sich selbst, die Welt im Allgemeinen, und in's Gegenüber. Das beginnt bei einem Vertrauensvorschuss, und der lebt von Erfahrung ... ist also häufig erstmal ein zartes Pflänzchen ...

  • 21.09.21, 23:05

    Holunder (21.09.2021 22:18):

    Gue (21.09.2021 20:03):

    Angelika (21.09.2021 09:27):

    Mir ergeht es genauso und ich empfinde es manchmal als Beleidigung.

    Wenn es nicht gerade Scammer sind, so sind es Männer, die eh nichts mehr zu verlieren haben. Einen Korb mehr oder weniger ist dann egal.  Mir ist auch ein neuer Menschentyp aufgefallen : der Narzisst. Mit einer grenzenlosen Selbstüberschätzung. Wir werden der Flut dieser Menschen nicht Herr.

    Das ist der Nachteil von Socialmedia.

    Ich gehe eher nicht davon aus das diese Plattform zum Betrügen des/der Partner benutzt wird. Wobei ich mir aber sicher bin, das einige Frauen in meinem Alter nur einen Versorger suchen, entweder Emotional oder Materiell. Die sind dann nicht bereit, sich auch nur eine Millimeter weit anzupassen oder Kompromisse einzugehen. 

    Und bitte nicht auch hier die Diskussion, die sich nach kurzem im Kreis dreht, über Narzissten. Für mich hat jeder einen gesunden Narzissmus in sich,  einige wenige übertreiben das aber  maßlos... 

    Bisher sind mir nur Männer "passiert", die null Anpassungsfähigkeit hatten und um Gottes Willen nicht aus ihrem alten Trott und ihren Gewohnheiten ausbrechen wollten.... ich verstehe nicht, wieso das Frauen sein sollten, die keine Kompromisse eingehen ....kenne nur das Gegenteil! Und noch schlimmer....diese null Bereitschaft, mal etwas anderes als "immer" zu tun, zu denken, zu planen........weil es mit der Ex-Frau doch schon immer so gemacht worden ist, und das hat war doch so schön...😱 zum Auszucken!!! Hier geht's nicht um Narzissmus sondern um Starre ! 

    Wie meinst du das, du verstehst nicht, wieso das Frauen sein sollten, die keine Kompromisse eingehen? Im Lauf der Jahre entstehen Gewohnheiten, Erwartungshaltungen (oft unbewusst; fällt ja nicht auf, wenn's ohnehin immer so ist), ganz unabhängig vom Geschlecht, das betrifft also erstmal alle. Bei den Frauen wird's dir halt nicht so auffallen, weil der Kontext in der Regel ein anderer ist ... und wenn jemand aus diesem Rahmen ausbrechen möchte, dann muss er oder sie das bewusst in Angriff nehmen. Oft scheint schon der Gedanke daran Schmerzen zu bereiten ;)

    Ich lese deinen Beitrag ein wenig so, dass das Bedürfnis nach einer Änderung von dir kommt. Ist das Gewünschte für dich dann Altbewährtes oder auch neu? In letzterem Fall, also quasi im Rahmen eines gemeinsamen Experiments (das kann sich auch bei kleinen Dingen schon so anfühlen, sobald sich jemand für das Ergebnis "verantwortlich" fühlt), ist schon ein wenig Vertrauen notwendig - in sich selbst, die Welt im Allgemeinen, und in's Gegenüber. Das beginnt bei einem Vertrauensvorschuss, und der lebt von Erfahrung ... ist also häufig erstmal ein zartes Pflänzchen ...

  • 21.09.21, 22:43

    Gue (21.09.2021 22:07):

    Eine Vergangenheit die einen verfolgt ist wohl der schlechteste, aber auch der beste Ratgeber...

    Eine Vergangenheit die einen verfolgt ist schlecht,was ma aber sicher tun sollte ist aus der Vergangenheit zu lernen für die Zukunft.

  • Holunder (21.09.2021 22:18):

    Gue (21.09.2021 20:03):

    Angelika (21.09.2021 09:27):

    Mir ergeht es genauso und ich empfinde es manchmal als Beleidigung.

    Wenn es nicht gerade Scammer sind, so sind es Männer, die eh nichts mehr zu verlieren haben. Einen Korb mehr oder weniger ist dann egal.  Mir ist auch ein neuer Menschentyp aufgefallen : der Narzisst. Mit einer grenzenlosen Selbstüberschätzung. Wir werden der Flut dieser Menschen nicht Herr.

    Das ist der Nachteil von Socialmedia.

    Ich gehe eher nicht davon aus das diese Plattform zum Betrügen des/der Partner benutzt wird. Wobei ich mir aber sicher bin, das einige Frauen in meinem Alter nur einen Versorger suchen, entweder Emotional oder Materiell. Die sind dann nicht bereit, sich auch nur eine Millimeter weit anzupassen oder Kompromisse einzugehen. 

    Und bitte nicht auch hier die Diskussion, die sich nach kurzem im Kreis dreht, über Narzissten. Für mich hat jeder einen gesunden Narzissmus in sich,  einige wenige übertreiben das aber  maßlos... 

    Bisher sind mir nur Männer "passiert", die null Anpassungsfähigkeit hatten und um Gottes Willen nicht aus ihrem alten Trott und ihren Gewohnheiten ausbrechen wollten.... ich verstehe nicht, wieso das Frauen sein sollten, die keine Kompromisse eingehen ....kenne nur das Gegenteil! Und noch schlimmer....diese null Bereitschaft, mal etwas anderes als "immer" zu tun, zu denken, zu planen........weil es mit der Ex-Frau doch schon immer so gemacht worden ist, und das hat war doch so schön...😱 zum Auszucken!!! Hier geht's nicht um Narzissmus sondern um Starre ! 

    Ich denke so ist das halt Männer  machen Erfahrungen mit Frauen, Frauen mit Männern ;-) die Bereitschaft ... hat oft nix mit dem Ex-Partner zu tun, es ist ein Mind Set ;-)

  • 21.09.21, 22:18

    Gue (21.09.2021 20:03):

    Angelika (21.09.2021 09:27):

    Mir ergeht es genauso und ich empfinde es manchmal als Beleidigung.

    Wenn es nicht gerade Scammer sind, so sind es Männer, die eh nichts mehr zu verlieren haben. Einen Korb mehr oder weniger ist dann egal.  Mir ist auch ein neuer Menschentyp aufgefallen : der Narzisst. Mit einer grenzenlosen Selbstüberschätzung. Wir werden der Flut dieser Menschen nicht Herr.

    Das ist der Nachteil von Socialmedia.

    Ich gehe eher nicht davon aus das diese Plattform zum Betrügen des/der Partner benutzt wird. Wobei ich mir aber sicher bin, das einige Frauen in meinem Alter nur einen Versorger suchen, entweder Emotional oder Materiell. Die sind dann nicht bereit, sich auch nur eine Millimeter weit anzupassen oder Kompromisse einzugehen. 

    Und bitte nicht auch hier die Diskussion, die sich nach kurzem im Kreis dreht, über Narzissten. Für mich hat jeder einen gesunden Narzissmus in sich,  einige wenige übertreiben das aber  maßlos... 

    Bisher sind mir nur Männer "passiert", die null Anpassungsfähigkeit hatten und um Gottes Willen nicht aus ihrem alten Trott und ihren Gewohnheiten ausbrechen wollten.... ich verstehe nicht, wieso das Frauen sein sollten, die keine Kompromisse eingehen ....kenne nur das Gegenteil! Und noch schlimmer....diese null Bereitschaft, mal etwas anderes als "immer" zu tun, zu denken, zu planen........weil es mit der Ex-Frau doch schon immer so gemacht worden ist, und das hat war doch so schön...😱 zum Auszucken!!! Hier geht's nicht um Narzissmus sondern um Starre ! 

  • Susanna (21.09.2021 21:41):

    Holunder (21.09.2021 11:55):

    Susanna (19.09.2021 08:43):

    Holunder (19.09.2021 08:35):

    Susanna (19.09.2021 08:25):

    Wenn ich ehrlich bin, meine Erfahrung ist,  dass viele nur jemand für die übrig gebliebene Freizeit möchten , am besten OHNE ALTLASTEN,  aber hier glaub ich nicht,  dass man einen Partner in der gleichen Altersgruppe ( mit ehrliche Altersangabe) findet , der in guten UND schlechten Zeiten zu dir hält, ausserdem bin ich nicht sportfanatisch,  schon allein deswegen, ist  es schwierig, jemand gleichgesinnten zu finden. 

    Ohne Altlasten suche ich auch, aber im Sinne davon, dass ich keine Lust mehr habe, immer neben dem Gespenst der Ex zu existieren, die in vielen Fällen immer noch rumgeistert, obwohl die Scheidung schon Jahre zurückliegt, ER verlassen wurde und damit aber nie Frieden geschlossen hat. Eine Vergangenheit hat ja jeder, aber man muss lernen, nach vorne zu schauen. Wer nur in der Vergangenheit lebt, ist nicht bereit.

    Da hast du Recht,  ich möchte nur sagen,  dass jeder eine Vergangenheit hat,  die uns zu dem Menschen geformt haben der wir jetzt sind, und ein Teil von uns ist.

    Natürlich, das ist unbestreitbar, aber es gibt genug Menschen, die NUR rückwärts leben und nicht gewillt sind, auch etwas vergangenes loszulassen. Ja, die Vergangenheit hat uns geformt, zweifelsohne, aber wie sind keine starren Wesen, sondern können uns jederzeit entscheiden, uns zu verändern wenn wir es tief in uns wünschen. Niemand muss für alle Ewigkeiten der bleiben, der er heute ist. Ein Teil von uns kommt aus der Vergangenheit, aber man kann sich auch von alten Fesseln, Meinungen, Ansichten, Gewohnheiten, Ritualen, Überzeugungen usw. etwas lösen und mal in eine andere, neue Richtung gehen. Man muss sich dessen nur bewusst sein. 

    An Holunder,  bin ganz deiner Meinung,  natürlich soll man vorne schauen,  sich verändern,  loslassen,  find ich alles gut und richtig, meine Vergangenheit hat mich zumindest zu dem Menschen geformt der ich heute bin, deswegen muss man nicht in der Vergangenheit bleiben, aber möchte nicht verleugnen  müssen was war, denn nur so kann man einen Menschen und sein Handeln  verstehen wenn man die Hintergründe kennt.

    Eine Vergangenheit die einen verfolgt ist wohl der schlechteste, aber auch der beste Ratgeber... eine gesunde Mitte wäre wohl das beste aus meiner Sicht. Es ist natürlich schwer, eine Beziehung nicht mit der letzten zu vergleichen .... dennoch möglich ;-)

  • 21.09.21, 21:41

    Holunder (21.09.2021 11:55):

    Susanna (19.09.2021 08:43):

    Holunder (19.09.2021 08:35):

    Susanna (19.09.2021 08:25):

    Wenn ich ehrlich bin, meine Erfahrung ist,  dass viele nur jemand für die übrig gebliebene Freizeit möchten , am besten OHNE ALTLASTEN,  aber hier glaub ich nicht,  dass man einen Partner in der gleichen Altersgruppe ( mit ehrliche Altersangabe) findet , der in guten UND schlechten Zeiten zu dir hält, ausserdem bin ich nicht sportfanatisch,  schon allein deswegen, ist  es schwierig, jemand gleichgesinnten zu finden. 

    Ohne Altlasten suche ich auch, aber im Sinne davon, dass ich keine Lust mehr habe, immer neben dem Gespenst der Ex zu existieren, die in vielen Fällen immer noch rumgeistert, obwohl die Scheidung schon Jahre zurückliegt, ER verlassen wurde und damit aber nie Frieden geschlossen hat. Eine Vergangenheit hat ja jeder, aber man muss lernen, nach vorne zu schauen. Wer nur in der Vergangenheit lebt, ist nicht bereit.

    Da hast du Recht,  ich möchte nur sagen,  dass jeder eine Vergangenheit hat,  die uns zu dem Menschen geformt haben der wir jetzt sind, und ein Teil von uns ist.

    Natürlich, das ist unbestreitbar, aber es gibt genug Menschen, die NUR rückwärts leben und nicht gewillt sind, auch etwas vergangenes loszulassen. Ja, die Vergangenheit hat uns geformt, zweifelsohne, aber wie sind keine starren Wesen, sondern können uns jederzeit entscheiden, uns zu verändern wenn wir es tief in uns wünschen. Niemand muss für alle Ewigkeiten der bleiben, der er heute ist. Ein Teil von uns kommt aus der Vergangenheit, aber man kann sich auch von alten Fesseln, Meinungen, Ansichten, Gewohnheiten, Ritualen, Überzeugungen usw. etwas lösen und mal in eine andere, neue Richtung gehen. Man muss sich dessen nur bewusst sein. 

    An Holunder,  bin ganz deiner Meinung,  natürlich soll man vorne schauen,  sich verändern,  loslassen,  find ich alles gut und richtig, meine Vergangenheit hat mich zumindest zu dem Menschen geformt der ich heute bin, deswegen muss man nicht in der Vergangenheit bleiben, aber möchte nicht verleugnen  müssen was war, denn nur so kann man einen Menschen und sein Handeln  verstehen wenn man die Hintergründe kennt.

  • 21.09.21, 21:32

    Amasvivon (21.09.2021 20:50):

    I let me hinreißen....

    Okay...

    Was ist meine Schwierigkeit:

    Die Schwierigkeit ist immer wieder, was der Eine sagt, ist noch lange nicht, was der Andere entsprechend interpretiert.

    Und dann gibt es noch die Grauzone: mal probieren... mit Lügen... Schwindeleien und "Märchen"... vielleicht krieg ich sie ja doch ins Bett....

    Beispiel: der Eine sagt: ich trinke etwas Alkohol.... - der Andere hört dies...  schließlich erlebt er es... und dann ist unter "etwas Alkohol" täglich eine Flasche Wein zu verstehen.

    Gut, - der Eine findet das ist "wenig" - dem Gegenüber ist dies jedoch deutlich too much.

    Der Eine sagt: "wenn wir bis ans Lebensende zusammen bleiben, haben wir alles richtig gemacht!"

    Der Andere denkt: gut, wenn jemand so etwas äußert, möchte er vermutlich eine ernsthafte Langzeitbeziehung aufbauen.

    Die Realität zeigt: der Eine sucht genau genommen "nur" Sex und eine Zuhörerin auf Zeit,... mehr Verbindlichkeit ist nicht erwünscht, 

    die andere Seite denkt: so fühle ich mich benutzt und meine Bedürfnisse sehe ich wenig bis nicht befriedigt.

    Der Eine sagt:  ich unternehme gerne leichte Wanderungen...

    Gut, denkt die andere Seite, das könnte gut passen!

    Die eine Seite findet, dass "leicht" bis zu einem 3Tausender reicht... die andere Seite denkt an 15 km Wanderungen in hügeliger Landschaft.

    ...

    Okay...

    Es kommt zu einem Treffen.... - die Differenzen werden sichtbar, - entweder sofort oder kurz später.

    Heute gibt es - so beobachte ich das - weder den Willen noch die Zeit, sich mit dem, was "da" ist auseinander zu setzen und sich eine Chance zu geben.... das net ist ja voll mit (vermeintlichen) Angeboten... da zieht man lieber weiter...

    Man will an Beziehung nicht "arbeiten" - und doch wird es IMMER ein Stück weit Arbeit sein einen gemeinsamen Weg zu finden und zu gehen...

    Es fehlt die Bereitschaft....

    Und dann gibt es noch die Situation, dass man jemanden tatsächlich und ehrlich sympathisch findet, allerdings keine erotischen Gefühle aufkommen wollen.... - soll man sich dann zu "mehr" zwingen?

    ... Halte ich für eine schlechte Idee...

    Ich möchte dir in sehr vielen Punkten recht geben,  mir geht's ähnlich....

    .....es fehlt die Bereitschaft....

  • 21.09.21, 20:50 - Zuletzt bearbeitet 21.09.21, 20:56.

    I let me hinreißen....

    Okay...

    Was ist meine Schwierigkeit:

    Die Schwierigkeit ist immer wieder, was der Eine sagt, ist noch lange nicht, was der Andere entsprechend interpretiert.

    Und dann gibt es noch die Grauzone: mal probieren... mit Lügen... Schwindeleien und "Märchen"... vielleicht krieg ich sie ja doch ins Bett....

    Beispiel: der Eine sagt: ich trinke etwas Alkohol.... - der Andere hört dies...  schließlich erlebt er es... und dann ist unter "etwas Alkohol" täglich eine Flasche Wein zu verstehen.

    Gut, - der Eine findet das ist "wenig" - dem Gegenüber ist dies jedoch deutlich too much.

    Der Eine sagt: "wenn wir bis ans Lebensende zusammen bleiben, haben wir alles richtig gemacht!"

    Der Andere denkt: gut, wenn jemand so etwas äußert, möchte er vermutlich eine ernsthafte Langzeitbeziehung aufbauen.

    Die Realität zeigt: der Eine sucht genau genommen "nur" Sex und eine Zuhörerin auf Zeit,... mehr Verbindlichkeit ist nicht erwünscht, 

    die andere Seite denkt: so fühle ich mich benutzt und meine Bedürfnisse sehe ich wenig bis nicht befriedigt.

    Der Eine sagt:  ich unternehme gerne leichte Wanderungen...

    Gut, denkt die andere Seite, das könnte gut passen!

    Die eine Seite findet, dass "leicht" bis zu einem 3Tausender reicht... die andere Seite denkt an 15 km Wanderungen in hügeliger Landschaft.

    ...

    Okay...

    Es kommt zu einem Treffen.... - die Differenzen werden sichtbar, - entweder sofort oder kurz später.

    Heute gibt es - so beobachte ich das - weder den Willen noch die Zeit, sich mit dem, was "da" ist auseinander zu setzen und sich eine Chance zu geben.... das net ist ja voll mit (vermeintlichen) Angeboten... da zieht man lieber weiter...

    Man will an Beziehung nicht "arbeiten" - und doch wird es IMMER ein Stück weit Arbeit sein einen gemeinsamen Weg zu finden und zu gehen...

    Es fehlt die Bereitschaft....

    Und dann gibt es noch die Situation, dass man jemanden tatsächlich und ehrlich sympathisch findet, allerdings keine erotischen Gefühle aufkommen wollen.... - soll man sich dann zu "mehr" zwingen?

    ... Halte ich für eine schlechte Idee...

  • Angelika (21.09.2021 09:27):

    Mir ergeht es genauso und ich empfinde es manchmal als Beleidigung.

    Wenn es nicht gerade Scammer sind, so sind es Männer, die eh nichts mehr zu verlieren haben. Einen Korb mehr oder weniger ist dann egal.  Mir ist auch ein neuer Menschentyp aufgefallen : der Narzisst. Mit einer grenzenlosen Selbstüberschätzung. Wir werden der Flut dieser Menschen nicht Herr.

    Das ist der Nachteil von Socialmedia.

    Ich gehe eher nicht davon aus das diese Plattform zum Betrügen des/der Partner benutzt wird. Wobei ich mir aber sicher bin, das einige Frauen in meinem Alter nur einen Versorger suchen, entweder Emotional oder Materiell. Die sind dann nicht bereit, sich auch nur eine Millimeter weit anzupassen oder Kompromisse einzugehen. 

    Und bitte nicht auch hier die Diskussion, die sich nach kurzem im Kreis dreht, über Narzissten. Für mich hat jeder einen gesunden Narzissmus in sich,  einige wenige übertreiben das aber  maßlos... 

  • Holunder (21.09.2021 11:55):

    Susanna (19.09.2021 08:43):

    Holunder (19.09.2021 08:35):

    Susanna (19.09.2021 08:25):

    Wenn ich ehrlich bin, meine Erfahrung ist,  dass viele nur jemand für die übrig gebliebene Freizeit möchten , am besten OHNE ALTLASTEN,  aber hier glaub ich nicht,  dass man einen Partner in der gleichen Altersgruppe ( mit ehrliche Altersangabe) findet , der in guten UND schlechten Zeiten zu dir hält, ausserdem bin ich nicht sportfanatisch,  schon allein deswegen, ist  es schwierig, jemand gleichgesinnten zu finden. 

    Ohne Altlasten suche ich auch, aber im Sinne davon, dass ich keine Lust mehr habe, immer neben dem Gespenst der Ex zu existieren, die in vielen Fällen immer noch rumgeistert, obwohl die Scheidung schon Jahre zurückliegt, ER verlassen wurde und damit aber nie Frieden geschlossen hat. Eine Vergangenheit hat ja jeder, aber man muss lernen, nach vorne zu schauen. Wer nur in der Vergangenheit lebt, ist nicht bereit.

    Da hast du Recht,  ich möchte nur sagen,  dass jeder eine Vergangenheit hat,  die uns zu dem Menschen geformt haben der wir jetzt sind, und ein Teil von uns ist.

    Natürlich, das ist unbestreitbar, aber es gibt genug Menschen, die NUR rückwärts leben und nicht gewillt sind, auch etwas vergangenes loszulassen. Ja, die Vergangenheit hat uns geformt, zweifelsohne, aber wie sind keine starren Wesen, sondern können uns jederzeit entscheiden, uns zu verändern wenn wir es tief in uns wünschen. Niemand muss für alle Ewigkeiten der bleiben, der er heute ist. Ein Teil von uns kommt aus der Vergangenheit, aber man kann sich auch von alten Fesseln, Meinungen, Ansichten, Gewohnheiten, Ritualen, Überzeugungen usw. etwas lösen und mal in eine andere, neue Richtung gehen. Man muss sich dessen nur bewusst sein. 

    Herrlich

  • 21.09.21, 11:55

    Susanna (19.09.2021 08:43):

    Holunder (19.09.2021 08:35):

    Susanna (19.09.2021 08:25):

    Wenn ich ehrlich bin, meine Erfahrung ist,  dass viele nur jemand für die übrig gebliebene Freizeit möchten , am besten OHNE ALTLASTEN,  aber hier glaub ich nicht,  dass man einen Partner in der gleichen Altersgruppe ( mit ehrliche Altersangabe) findet , der in guten UND schlechten Zeiten zu dir hält, ausserdem bin ich nicht sportfanatisch,  schon allein deswegen, ist  es schwierig, jemand gleichgesinnten zu finden. 

    Ohne Altlasten suche ich auch, aber im Sinne davon, dass ich keine Lust mehr habe, immer neben dem Gespenst der Ex zu existieren, die in vielen Fällen immer noch rumgeistert, obwohl die Scheidung schon Jahre zurückliegt, ER verlassen wurde und damit aber nie Frieden geschlossen hat. Eine Vergangenheit hat ja jeder, aber man muss lernen, nach vorne zu schauen. Wer nur in der Vergangenheit lebt, ist nicht bereit.

    Da hast du Recht,  ich möchte nur sagen,  dass jeder eine Vergangenheit hat,  die uns zu dem Menschen geformt haben der wir jetzt sind, und ein Teil von uns ist.

    Natürlich, das ist unbestreitbar, aber es gibt genug Menschen, die NUR rückwärts leben und nicht gewillt sind, auch etwas vergangenes loszulassen. Ja, die Vergangenheit hat uns geformt, zweifelsohne, aber wie sind keine starren Wesen, sondern können uns jederzeit entscheiden, uns zu verändern wenn wir es tief in uns wünschen. Niemand muss für alle Ewigkeiten der bleiben, der er heute ist. Ein Teil von uns kommt aus der Vergangenheit, aber man kann sich auch von alten Fesseln, Meinungen, Ansichten, Gewohnheiten, Ritualen, Überzeugungen usw. etwas lösen und mal in eine andere, neue Richtung gehen. Man muss sich dessen nur bewusst sein. 

  • 21.09.21, 11:03

    Mario (20.09.2021 09:42):

    Stimmt natürlich, danke für die aufrichtigen Worte. Nun wer oder wie bist du nun wirklich?

    meine Daten stimmen alle :-) -

    einzig lasse ich Fotos weg.

    Einerseits, weil ich auf diese Momentaufnahmen nichts gebe und andererseits, weil ich generell keine Fotos ins Netz stellt

    Will sich jemand ein "Bild von mir machen", muss er sich die Mühe machen und mich treffen

    Lieben Gruß Mario

    von Ingrid

  • 21.09.21, 10:47


    ..den Narzisst gab es aber schon immer, liebe Angelika.

    Das Phänomen liegt eher darin, dass social media und solche Plattformen diese Tendenzen (oft ins Extreme) verstärken. Leute, denen die Selbsteinschätzung und die Selbstkontrolle fehlt, neigen dann ganz gerne dazu, sich selber zu überhöhen, sich weit besser, attraktiver darzustellen als sie im realen Leben sind. Und sie mögen sich dann persönlich beleidigt sehen, wenn das angepeilte Gegenüber partout nicht antwortet, sie mögen sich aber auch beleidigt sehen durch eine gut und nett gemeinte Zuschrift, die sie aus irgendwelchen oft rational gar nicht nachvollziehbaren Gründen für unpassend qualifizieren mögen. Die Grenzen sind da durchaus fließend und slasen sich im Einzelfall kaum nachvollziehbar festlegen.

    Natürlich kann man in einem Profil auf einer solchen Plattform nicht sein ganzes Innerstes ausbreiten. Man lernt interessante Menschen erst bei einer persönlichen Begegnung ein wenig besser kennen, zur Gänze wird man sie sein Leben lang nicht kennen lernen. Zum einen ist es interessant, sich mit einer anderen Persönlichkeit auseinander zu setzen, von der man nur ein paar (und seien wir ehrlich. relativ nichtssagende) infos hat. Zum anderen muss man wohl irgendeinen Filter vorschalten, um zu versuchen, die Spreu vom Weizen zu trennen, sprich nicht die Zeit mit ohnehin Unpassendem zu vergeuden, selbst auf die Gefahr hin, dem potenziellen Gegenüber Unrecht zu tun - ob unser Gegenüber wirklich lautere Absichten hat, können wir bestenfalls erahnen. Das gilt für Frauen genau so wie für Männer. Auch ich habe mich von Zuschriften schon irgendwie seltsam berührt (ich möchte nicht "beleidigt" sagen) gesehen, andererseits aber wiederum etliche interessante Menschen kennen lernen dürfen.

    Also, wie schon in anderen Worten gesagt: unbefangen und möglichst vorurteilsfrei an die Sache herangehen, mit Augenmaß und hoffentlich mit dem richtigen Gespür.

    Damit allen Interessierten an der Diskussion noch einen schönen Tag!

    P.

  • 21.09.21, 09:27
    ✗ Dieser Inhalt wurde gelöscht.
  • 20.09.21, 11:41

    Bianca (21.01.2021 17:16):

    Ich Weiss nicht ob es daran liegt dass ich generell sehr heikel in meiner partner Wahl bin, aber mir fällt immer wieder auf dass sehr unpassende Anfragen an mich gerichtet werden. Woran liegt DAS?

    Wenn mich ein Mann anschreibt der altersmässig mein Vater sein könnte, glaubt dieser wirklich dass ich oder eine andere Frau da grosses Interesse hat?

    Natürlich kann solch eine Beziehung in manchen Fällen funktionieren. 

    Mir geht aber das Gefühl ab bei vielen Menschen, was zueinander passen könnte. 

    Liegt das nur am Internet. Man probiert halt trotzdem... Frei nach dem Motto "weils eh wurscht is"?

    Ich finde es jedenfalls für mich in letzer Zeit eher mühsam und (obwohl ich eigentlich nicht unhöflich bin) ignoriere ich diese anfragen. Und generell unpassende Anfragen.

    Wie seht ihr das? 

    wer wagt, gewinnt. ich sehe das so: wenn jemand in höflicher manier auf einem zukommt, finde ich das legitim. warum sollte man-n es nicht wagen? vielleicht hat man gerade zu dieser - unpassend erscheinenden - person einen guten draht, und darauf kommt es doch an. klar finde ich manche anfragen auch irgendwie befremdlich. aber irgendwo mutig halt auch. und eben, es steht frau ja frei, nicht darauf einzugehen. wahrscheinlich gefällst du halt einfach dem einen oder anderen, der für dich halt nicht in frage kommt. aber letzendlich ist es ja ein kompliment für dich.

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